Heard in New York: Wall Street dreht ins Plus, Cisco Systems meldet nach Börsenschluss Zahlen

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An der Wall Street stand zur Wochenmitte eine ganze Reihe von Wirtschaftsdaten an. Unter anderem gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe stärker als erwartet auf 435.000 zurück. Daneben verringerte sich das US-Handelsbilanzdefizit ebenfalls deutlicher als prognostiziert. So sank das Defizit im September um 5,3 Prozent auf 44,0 Mrd. Dollar.

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Die wirklich marktbewegenden Meldungen waren jedoch nicht dabei. Die US-Indizes starteten schwächer in den Handel, drehten bis zur Schlussglocke aber ins Plus und gingen mit grünen Vorzeichen aus dem Handel. Der Dow Jones legte 0,1 Prozent auf 11.357 Punkte zu. Der S&P 500 gewann 0,4 Prozent auf 1.219 Zähler. Der NASDAQ verbuchte ein Plus von 0,6 Prozent auf 2.579 Punkte.

General Motors schreibt schwarze Zahlen

Der Automobilhersteller General Motors, dessen IPO in wenigen Tagen anstehen wird, präsentierte vorher noch ordentliche Zahlen für das dritte Quartal. Der Umsatz belief sich auf 34,1 Mrd. Dollar, nach 33,2 Mrd. Dollar im zweiten Quartal. Der Nettogewinn stieg im Vergleich zum Vorquartal von 1,3 auf 2,0 Mrd. Dollar. Mit diesen Zahlen und einem insgesamt freundlichen Marktumfeld sollte einem gelungenen Comeback an der Börse nicht viel im Wege stehen. Langfristig bieten andere Automobilwerte jedoch bessere Aussichten.

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Polo Ralph Lauren hebt Prognose an

Einen Sprung um über 7 Prozent machte die Aktie von Polo Ralph Lauren. Die Ergebnisse, die der Modekonzern vorlegte, übertrafen klar die Erwartungen. Im zweiten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 1,53 Mrd. Dollar, der Nettogewinn verbesserte sich um 16 Prozent auf 205,2 Mio. Dollar bzw. 2,09 Dollar je Aktie. Analysten hatten lediglich einen Gewinn von 1,70 Dollar je Aktie und Erlöse von 1,48 Mrd. Dollar prognostiziert. Zudem überzeugte der Ausblick: Das Unternehmen rechnet nun für das Gesamtjahr mit einem zweistelligen Umsatzzuwachs.

Cisco Systems enttäuscht beim Ausblick, Aktie bricht nachbörslich ein

Nach Handelsende stand mit den Zahlen von Cisco Systems nochmals ein Highlight an. Der US-Technologiekonzern steigerte den Umsatz im ersten Geschäftsquartal 2010/2011 um 19 Prozent auf 10,75 Mrd. Dollar und traf damit fast punktgenau die Prognose der Analysten, die Erlöse von 10,74 Mrd. Dollar erwartet hatten. Der Nettogewinn kletterte um 8 Prozent auf 1,93 Mrd. Dollar oder 34 Cents je Aktie. Der bereinigte Gewinn belief sich auf 2,4 Mrd. Dollar bzw. 42 Cents je Aktie und lag damit zwei Cents über den Erwartungen. Enttäuschend fiel der Ausblick aus: Im laufenden Quartal erwartet das Unternehmen ein Umsatzplus zwischen 3 und 5 Prozent. Analysten prognostizieren derzeit einen Umsatzanstieg um rund 13 Prozent. Die Aktie von Cisco Systems, die im regulären Handel 0,5 Prozent zulegte, bricht nachbörslich um 14 Prozent ein.


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