D-A-CH Rundschau: Zurückhaltung dominiert im DAX, Andritz-Zahlen halten Verlusten im ATX gering, SMI schließt dank Transocean knapp im Plus

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Die europäischen Aktienmärkte zeigten sich zum Wochenauftakt von der ruhigen Seite. Nach der Nachrichtenflut in der vergangenen Woche müssen viele Meldungen erst noch verdaut werden. Für Furore sorgte heute vor allem ein Beitrag in der Financial Times von Weltbank-Chef Robert Zoellick, der ein künftiges Währungssystem mit einem Goldstandard unterlegen will. Der Goldpreis konnte heute dann über die Marke von 1.400 Dollar springen. Der Euro zeigt sich zu Wochenbeginn deutlich schwächer. Gegenüber dem Greenback verlor die Gemeinschaftswährung kräftig auf aktuell 1,3938 Dollar. Auch gegenüber dem Schweizer Franken gab der Euro merklich nach und lag zuletzt bei 1,3456 CHF.

DAX: Zurückhaltung dominiert

Der DAX pendelte zum Wochenstart um das Freitagsniveau. Am Ende schloss er leicht darunter bei 6.752,58 Punkten. Größter Gewinner im DAX war Infineon. Die Aktie des Halbleiterherstellers gewann ohne aktuelle Nachrichten 3,2 Prozent auf 6,14 Euro. Ähnlich erging es dem Industriekonzern ThyssenKrupp. Dessen Aktie gewann 2 Prozent auf 27,85 Euro.

Am Ende der Kursliste stand die Commerzbank-Aktie mit einem Minus von 5,2 Prozent auf 6,28 Euro. Die teilweise in Staatsbesitz befindliche Großbank verfehlte trotz schwarzer Zahlen die Erwartungen. Die Rückzahlung der Staatsmilliarden dürfte zudem auf die lange Bank geschoben werden.

Andritz-Zahlen halten Verlusten im ATX gering

Die Wiener Börse zeigte sich zum Wochenauftakt ähnlich zurückhaltend. Der ATX verlor am Ende 0,1 Prozent auf 2.718,35 Punkte. Größter Gewinner war der Anlagenbauer Andritz. Das Unternehmen konnte Umsatz und Gewinn kräftig steigern und damit die Erwartungen klar übertreffen. Die Andritz-Aktie legte bis zum Abend 3,3 Prozent auf 59,89 Euro zu.

Größter Verlierer war wiederum der Versorger Verbund. Hier wirkte sich die Kapitalerhöhung belastend aus. Ab Morgen will man bis zu 1 Mrd. Euro erlösen. Die neuen Aktien kommen zu 35 Euro. Die Verbund-Aktie musste bis zum Abend 1,9 Prozent auf 27,29 Euro nachgeben.

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SMI schließt dank Transocean knapp im Plus

Auch in der Schweiz herrschte Zurückhaltung vor. Dennoch konnte die Züricher Börse am Ende etwas positiver tendieren. Der SMI schloss bei 6.600,36 Punkten, 0,2 Prozent fester. Tagesgewinner war Transoceon. Der SMI-Neuling konnte nach enttäuschenden Quartalszahlen und entsprechenden Abschlägen vergangene Woche 4,8 Prozent auf 64,60 CHF zugelegt. Auslöser war u.a. eine 10-prozentige Kurszielerhöhung von Barclays auf nun 77 Dollar.

Am Ende des SMI standen mit Abstand die Aktien von Julius Bär. Der Banktitel verlor 2,3 Prozent auf 40,58 CHF. Merrill Lynch hatte das Rating von „Buy“ auf „Neutral“ und das Kursziel von 43 CHF auf 42 CHF gesenkt.


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