D-A-CH Rundschau: DAX schließt erneut unter 6.600 Punkten, Versorger belasten ATX, SMI trotzt ABB-Zahlen

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[ad#Google Adsense L-links]Die deutschsprachigen Aktienmärkte standen auch am Donnerstag ganz im Zeichen der Berichtssaison zum dritten Quartal. Besonders der deutsche Aktienmarkt musste eine wahre Zahlenflut verdauen. Aber auch in Wien und Zürich sorgten Quartalszahlen für Gesprächsstoff. Europaweit nähert sich die Berichtssaison ihrem Höhepunkt entgegen. Mit Spannung wartet man aber auch in hier auf die Aktionen der Fed in Sachen Geldpolitik. Die Unsicherheit geriet heute aber wieder etwas in den Hintergrund, dürfte aber in der kommenden Woche wieder das beherrschende Thema werden. Der Euro nahm heute wieder Fahrt auf und sprang über die Marke von 1,39 Dollar auf 1,3938 Dollar. Gegenüber dem Schweizer Franken ergaben sich ebenfalls Zugewinne. Hier legte der Euro auf 1,3677 CHF zu.

DAX kann 6.600er Marke nicht halten

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich angesichts der heutigen Zahlenflut mehr oder minder freundlicher. Der DAX konnte zwischenzeitlich deutlich über die Marke von 6.600 Punkten klettern, schloss am Ende aber bei 6.595 Zählern (+0,4 Prozent). Tagesgewinner war überraschend die Telekom-Aktie, die bis zum Abend 3,1 Prozent zulegte. Europaweit legten Telekom-Werte nach guten France-Telecom-Zahlen zu. Daneben zeigte sich auch VW, nach den Vortageszahlen deutlich im Aufwind. Hier sorgten vor allem positive Analystenkommentare für Stimmung.

Das Ende des Kurzettels wurde von den Quartalszahlen dominiert. MAN verloren 2,4 Prozent auf 79,18 Euro. Der Lkw-Bauer hatte zuvor eigentlich gute Zahlen vorgelegt. Zudem wurde die Prognose angehoben. Manch Anleger hatte sich aber noch mehr erhofft. Daneben haben auch Bayer und Daimler nach Zahlen 1,6 bzw. 1,3 Prozent nach. Und selbst die Deutsche Börse konnte nicht von den gestern vorgelegten Zahlen profitieren. Alles in allem lagen die Erwartungen eben doch etwas über den vorgelegten Zahlen. Dennoch muss man auch zugestehen, dass es keine negativen Überraschungen gegeben hat.

SMI kann trotz ABB-Kurssturz im Plus schließen

Auch die Börse in Zürich zeigte sich heute mit grünen Vorzeichen. Am Ende schloss der SMI bei 6.484,71 Punkten (+0,1 Prozent). Angeführt wurde der Leitindex von Swisscom. Auch hier sorgten die France-Telecom-Zahlen für Furore. Am Ende gewann der Titel 1,6 Prozent auf 408,70 CHF. Daneben profitierte auch Zurich Financial von neuen Investments in China. Die Aktie gewann 1,5 Prozent auf 240,50 CHF.

Am Ende des SMI stand mit großem Abstand die Aktie des Elektrokonzerns ABB. Auslöser waren enttäuschende Zahlen. Trotz stabilem Umsatz sank der Gewinn. Die ABB-Aktie verlor in der Folge 4,1 Prozent auf 20,68 CHF.

ATX leidet unter Versorgern

Die Börse in Wien zeigte sich am Donnerstag am Ende mit leichten Abschlägen. Der ATX verlor 0,1 Prozent auf 2.699,58 Punkte. An der Spitze standen Schoeller-Bleckmann und Andritz mit Zugewinnen von 2,1 bzw. 1,9 Prozent. Die Nachrichtenlage war hier aber dünn.

Am unteren Ende des ATX standen die Versorger. Der Branchenführer Verbund musste nach schwachen Zahlen und einem enttäuschende Ausblick kräftig Federn lassen. Die Verbund-Aktie verlor bis zum Abend 2,0 Prozent auf 28,86 Euro. Daneben stand auch EVN an der Ende des Index. Hier sorgt die aktuelle Kapitalerhöhung für Furore. Heute wurde das Pricing bekannt. Die neuen Aktien kommen zu 11,00 Euro. Die EVN-Aktie schloss bei 11,45 Euro rund 3,6 Prozent leichter.


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