D-A-CH Rundschau: DAX fällt unter 6.600 Punkte, ATX kehrt mit Abschlägen zurück, Pharmatitel halten SMI im Plus

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[ad#Google Adsense L-links]Die deutschsprachigen Aktienmärkte standen zur Wochenmitte ganz im Zeichen der Quartalszahlen. Besonders zahlreiche DAX-Konzerne sorgten für Gesprächsstoff. Österreich kehrte nach einem Tag Pause wieder auf die Bühne der Finanzmärkte zurück. In Zürich sorgten ebenfalls die ein oder andere Quartalszahl für Bewegung.

DAX fällt unter 6.600 Punkten

Der deutsche Leitindex musste zur Wochenmitte angesichts durchwachsender Quartalszahlen Federn lassen. Während E.ON, VW und die Deutsche Bank weder besonders positiv, noch besonders negativ überraschten, stießen die SAP-Zahlen auf Misstrauen. Trotz Gewinnsprung enttäuschten die Walldorfer die Erwartungen. Am Ende verlor die SAP-Aktie 2,8 Prozent auf 37,23 Euro.

Am späten Nachmittag kam dann zwar nicht ein Phönix aus der Asche, sondern ein Kranich aus dem Nichts. Die Lufthansa überraschte mit satten Umsatz- und Gewinnsteigerungen. Zudem schraubte die größte deutsche Fluggesellschaft ihre Prognose für das Gesamtjahr in die Höhe. Die Lufthansa-Aktie konnte am Ende rund 2,1 Prozent auf 15,43 Euro zulegen. Spitzenreiter war aber erneut K+S, ohne größere Nachrichten. Der DAX schloss am Ende 0,7 Prozent leichter bei 6.568 Punkten.

ATX schließt schwächer, Erste Group und Raiffeisen im Fokus

Nach dem gestrigen Feiertag tendierte die Wiener Börse im allgemeinen Abwärtstrend ebenfalls nach unten. Der ATX verlor 0,7 Prozent auf 2.701,35 Punkte. Größter Gewinner mit +0,8 Prozent auf 33,00 Euro war die Aktie der Erste Group. Die Großbank wird am Freitag ihre Quartalszahlen vorlegen und die Analysten wurden zuletzt immer optimistischer.

Am Ende des ATX stand ebenfalls ein Finanzwert, Raiffeisen. Hier sorgten Berichte über ein Gerichtsverfahren wegen Bewertungsstreitigkeiten bei der Raiffeisen-Fusion für Schlagzeilen. Am Ende verliert die Aktie 3,2 Prozent auf 41,22 Euro.

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SMI rettet sich mit grünen Vorzeichen in den Feierabend

Im Gegensatz zu den anderen Märkten konnte die Börse Zürich den Handel mit grünen Vorzeichen beenden. Der SMI schloss bei 6.479,21 Punkten leicht über dem Vortagesstand. Zwischenzeitlich hatte der SMI sogar über die Marke von 6.500 Punkten steigern können. Tagessieger war der Pharmatitel Roche. Daneben konnten auch der zweite große Schweizer Pharmawert Novartis merklich zulegen. Schuld dürften verstärkte Käufe von defensiv orientierten Anlegern sein. UBS, Credit Suisse und Julius Bär erholten sich von den Vortagesverlusten und notierten ebenfalls an der Indexspitze. Die Bankwerte profitierten dabei auch von den Deutsche Bank-Zahlen.

Am Ende des SMI stand der Pharmazulieferer Lonza. Hier belasteten die heutigen Prognosezahlen, die schwächer ausfielen als erwartet. Besonders die Währungseffekte belasten offenbar das Ergebnis. Die Lonza-Aktie verlor 2,6 Prozent auf 86,00 CHF.


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