Before the Bell: Zahlenflut im DAX bremst, US-Futures geben nach

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[ad#Google Adsense L-rechts]Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich angesichts der heutigen Zahlenflut von der zurückhaltenden Seite. Besonders die DAX-Konzerne standen dabei im Fokus der Anleger. Aber auch auf der Konjunkturseite sorgten Meldungen für Furore. Das DIW (Pressemitteilung) erwartet für das vierte Quartal ein BIP-Wachstum von 0,7 Prozent. „Die wichtigsten Indikatoren im Produzierenden Gewerbe legen eine Verstetigung des Aufwärtstrends nahe“, erklärt der DIW-Konjunkturexperte Vladimir Kuzin ergänzend. Wie es weiter heißt, stütze die Verbesserung der Stimmung von Unternehmen und privaten Verbrauchern die positive Grundtendenz.

DAX-Schwergewichte SAP und Deutsche Bank melden Zahlen

Richtige enttäuschend vielen heute die Zahlen des Software-Konzerns SAP aus. Die Walldorfer konnten zwar einen Gewinnsprung um 21 Prozent auf 605 Mio. Euro erzielen, traf damit aber nicht die optimistischen Einschätzungen des Marktes. Auch der Ausblick, der lediglich bestätigt wurde, besänftigt die Anleger nicht. Die SAP-Aktie steht mit Abschlägen von 3,3 Prozent auf 37,00 Euro am Ende des DAX.

Auch die Deutsche Bank konnte nicht so recht überzeugen. Zwar meldet man im Privatkundengeschäft und im Investmentbanking gute Zahlen, verzeichnet aber bei der Vermögensverwaltung weniger positive Daten. Bei den gestern veröffentlichten UBS-Zahlen war es übrigens genau umgekehrt. Da hatte die Vermögensverwaltung überzeugt und das Investmentbanking enttäuscht. Irgendwie ist eben manches doch ein Nullsummenspiel. Nach den herben Kursabschlägen gestern, gewinnt die Aktie der Deutschen Bank derzeit 2,1 Prozent auf 42,08 Euro.

Procter & Gamble schlägt Gewinnerwartungen

Der weltgrößte Konsumgüterkonzern Procter & Gamble konnte in seinem ersten Geschäftsquartal den Umsatz um 2 Prozent auf 20,12 Mrd. Dollar steigern. Der Gewinn sank dagegen um 7 Prozent auf 3,08 Mrd. Dollar bzw. 1,02 Dollar je Aktie. Damit lag man aber über den Erwartungen. Der Ausblick konnte ebenfalls überzeugen. Für das laufende zweite Quartal erwartet der Konzern ein Umsatzwachstum um 3 bis 5 Prozent sowie ein EPS von 1,05 bis 1,11 Dollar. In der Folge kann die Aktie im vorbörslichen Handel 1,3 Prozent zulegen. Gestern hatte die Aktie bei 62,86 Dollar (-1,1 Prozent) geschlossen.

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US-Futures geben nach

Nachdem die Wall Street am Dienstag kaum verändert aus dem Handel ging, dürfte sich der Trend auch heute fortsetzen. Gute und schlechte Quartalszahlen heben sich derzeit auf. Wobei auch von Seiten der Konjunkturdaten nur bedingt kraftvolle Impulse ausgehen. Heute werden die Aufträge langlebiger Güter für September sowie die Verkäufe neuer Häuser (September) veröffentlicht. Bei den nachbörslichen Quartalszahlen richtet sich der Blick v.a. auf den Auftragsfertiger Flextronics, den Kreditkartenriesen Visa und die Eisenbahngesellschaft Norfolk Southern. Die US-Futures notierten derzeit schwächer. Der S&P 500 gibt 0,5 Prozent nach und der NASDAQ verliert 0,3 Prozent. Der DAX kann in Frankfurt bei 6.620 Punkten leicht zulegen.


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