Heard in New York: Wall Street schließt kaum verändert, Verbrauchervertrauen überrascht positiv

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Nach einem schwachen Start konnten sich die US-Börsen schnell wieder aufrappeln. Dabei half der unerwartet deutliche Anstieg des Verbrauchervertrauens. Der vom Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board ermittelte Index stieg von 48,6 auf 50,2 Punkte, während Volkswirte nur einen Wert von 49,0 Zählern prognostiziert hatten. Der Dow Jones schloss mit minimalen Gewinnen bei 11.169 Punkten, der S&P 500 praktisch unverändert bei 1.186 Zählern. Der NASDAQ gewann 0,3 Prozent auf 2.497 Punkte.

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Amgen nach Zahlen schwächer

Bereits am Vorabend nach Börsenschluss legte Amgen Zahlen für das dritte Quartal vor. Der weltgrößte Biotechnologiekonzern steigerte den Umsatz minimal von 3,81 auf 3,82 Mrd. Dollar. Dagegen ging der Nettogewinn um 11 Prozent auf 1,24 Mrd. Dollar bzw. 1,28 Dollar je Aktie zurück. Um Sondereffekte bereinigt lag der Gewinn bei 1,36 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein Ergebnis von 1,27 Dollar je Aktie und einen Umsatz von 3,77 Mrd. Dollar prognostiziert. Obwohl die Erwartungen übertroffen wurden, waren die Anleger von dem Zahlenwerk nicht begeistert. Die Amgen-Aktie schloss mit einem Minus von gut 1 Prozent.

Bristol-Myers meldet Gewinnrückgang

Ähnlich unspektakulär fielen die Zahlen von Bristol-Myers Squibb aus. Der US-Pharmakonzern steigerte den Umsatz im dritten Quartal von 4,79 auf 4,80 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn ging um 2 Prozent auf 949 Mio. Dollar bzw. 55 Cents je Aktie zurück. Bereinigt um Sondereffekte betrug der Gewinn 59 Cents je Aktie. Analysten hatten ein EPS von 53 Cents bei Erlösen von 4,92 Mrd. Dollar erwartet. Angesichts der durchwachsenen Zahlen verlor die Aktie von Bristol-Myers Squibb 1 Prozent.

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Broadcom mit Gewinnsprung

Nach Handelsende legte Broadcom seine Ergebnisse vor. Der Chipkonzern steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 45 Prozent auf 1,81 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn wurde mit 327 Mio. Dollar nahezu vervierfacht. Auf Pro-Forma-Basis belief sich der Gewinn auf 74 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 71 Cents je Aktie bei Erlösen von 1,75 Mrd. Dollar prognostiziert. Überzeugend war auch der Ausblick: Für das vierte Quartal erwartet der Hersteller von Kommunikationschips einen Umsatz von 1,8 bis 1,9 Mrd. Dollar, während Analysten derzeit Erlöse von 1,76 Mrd. Dollar erwarten. Außerdem meldete Broadcom die Übernahme des nicht börsennotierten Unternehmens Percello für 86 Mio. Dollar. Die Broadcom-Aktie, die im regulären Handel knapp 1 Prozent verlor, gewinnt nachbörslich fast 5 Prozent.


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