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Heard in New York: Ruhiger Wochenauftakt, Dow Jones legt leicht zu

[ad#Google Adsense L-links]Die neue Woche konnte an der Wall Street mit einem ruhigen Handelstag begonnen werden. Nach einem durchwachsenen Freitagshandel, sorgte am Wochenende das G-20-Finanzministertreffen für wenig Neues. Der Dollar ging zwar kurzzeitig auf Talfahrt, erholte sich aber im Handelsverlauf wieder, weshalb die Auswirkungen auf die Märkte begrenzt blieben. Im Fokus stand bei den Konjunkturdaten der Chicago Fed National Activity Index. Der sogenannte CFNAI hat sich im September auf -0,58 Punkte verschlechtert, nach -0,49 Punkten im August. Der Gesamtmarkt kam alles in allem kaum vom Fleck. Der Dow Jones gewann 0,3 Prozent auf 11.164 Punkte. Der S&P 500 legte wiederum 0,2 Prozent und der NASDAQ Composite 0,5 Prozent zu.

Adobe will unabhängig bleiben

Der Software-Sektor hatte heute wieder einmal einige kleine Neuigkeiten. Adobe-Chef Shantanu Narayen erklärte im Interview mit der FTD: „Wir legen großen Wert auf unsere Unabhängigkeit.“ Er reagierte damit auf Gerüchte nach einem Gespräch mit Microsoft-Chef Steve Ballmer. Narayen zufolge sind die Wachstumsmöglichkeiten für Adobe nach so riesig, dass man sich darauf konzentrieren will, diese Chancen als unabhängiges Unternehmen wahrzunehmen. Die Gespräche mit Ballmer verteidigte er mit der Aussage, dass er mit allen großen IT-Unternehmen rede: „Unsere Software muss auch reibungslos auf Windows laufen, also reden wir mit Microsoft.“ Nach zwischenzeitlichen Zugewinnen schloss die Adobe-Aktie am Abend bei 28,20 Dollar 0,2 Prozent leichter.

RadioShack schlägt Erwartungen

Erfreuliche Zahlen kamen heute vom US-Elektronikhändler RadioShack. Die Nummer zwei nach Best Buy konnte angesichts eines Umsatzanstiegs um 6,5 Prozent auf 1,05 Mrd. Dollar den Gewinn um 23 Prozent auf 46,0 Mio. Dollar bzw. 37 Cents je Aktie. Damit lag man klar über den Erwartungen. Auch die vergleichbaren Filialumsätze bei Niederlassungen, die länger als ein Jahr geöffnet waren, konnten mit einem Plus um 6,2 Prozent überzeugen. Am Markt sorgten die Zahlen jedoch für keine Kauflaune. Sorgen um die Margen trieb die Aktie in den Keller. Die Aktie von RadioShack schloss heute 9 Prozent leichter bei 20,74 Dollar.

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Führungswechsel bei Office Depot

Der Büroartikelhändler Office Depot überraschte heute mit einer Personalie. Demnach tritt Steve Odland, seit 2005 Chairman und CEO, mit Wirkung zum 1. November 2010 von allen Ämtern zurück. Als Interimschef wurde Lead Director Neil R. Austrian benannt. Office Depot will nun einen Nachfolger suchen. Odland hatte zuletzt eine wichtige Vereinbarung mit der SEC getroffen, was aber nicht von allen Investoren so positiv gewertet wurde. Gerüchte wonach Office Depot im laufenden Quartal gute Gewinne gemacht habe, trieben die Aktie um zeitweise mehr als 6 Prozent an. Die Office Depot-Aktie gewann am Ende 3,5 Prozent auf 4,79 Dollar.

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Texas Instruments schlägt Erwartungen

Positive Zahlen meldet heute der Chip-Hersteller Texas Instruments. Im dritten Quartal 2010 konnte der Umsatz um 30 Prozent auf 3,74 Mrd. Dollar gesteigert werden. Das Ergebnis verbesserte sich um 60 Prozent auf 859 Mio. Dollar bzw. 71 Cents je Aktie. In beiden Fällen liegt man damit über den Erwartungen. Die Prognosen für das Schlussquartal wurden dagegen gemischt aufgenommen. Texas Instruments rechnet mit einem Umsatz von 3,36 bis 3,64 Mrd. Dollar sowie einem Gewinn von 59 bis 67 Cents je Aktie. Die bisherigen Erwartungen liegen in der Mitte dieser Prognosen. Die Aktie von Texas Instruments schloss heute bei 28,98 Dollar (+1,1 Prozent). Nachbörslich geht es leicht nach unten.


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