Heard in New York: Ruhiger Wochenschluss, Dow Jones verliert leicht, Technologiewerte gesucht

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[ad#Google Adsense L-links]Die Wall Street zeigte sich am Ende einer ereignisreichen Zahlenwoche mit ruhigen Tendenzen. Nachdem bereits zahlreiche Technologietitel positiv überraschen konnten, zählten die Technologiewerte zu den gesuchten Werten in dieser Woche. Die NASDAQ zeigte sich dabei in vielerlei Hinsicht von ihrer besten Seite. Daneben sorgten zum Wochenschluss auch zahlreiche Übernahmen für Gesprächsstoff. Am Ende verlor der Dow Jones 0,1 Prozent 11.133 Punkte. Besonders die 3-prozentigen Abschläge bei American Express infolge schwacher Zahlen belasteten hier die Stimmung. Der S&P 500 gewann dagegen 0,2 Prozent und der NASDAQ Composite legte sogar 0,8 Prozent zu.

Übernahme 1: Caterpillar übernimmt Motoren-Werke Mannheim

Nachdem Caterpillar am Donnerstag einen Umsatz- und Gewinnsprung gemeldet hatte, folgte der Baumaschinenhersteller heute mit einer Übernahme. Für rund 580 mio. Euro in bar übernimmt man die Motoren-Werke Mannheim (heute: MWM Holding GmbH) von der britischen Private Equity-Gesellschaft 3i. Die Mannheimer bauen hocheffiziente und umweltschonende Anlagen zur Energieerzeugung und gehörten früher zu Deutz. Die Übernahme sogte am Markt für wenig Euphorie. Am Ende schloss die Caterpilar-Aktie bei 78,31 Dollar (-0,7 Prozent).

Übernahme 2: General Electric kauf Clarient

Der führende „US-Gemischwarenladen“ General Electric verstärkt sich wieder einmal durch eine Übernahme. Ziel ist das Krebsdiagnostik-Unternehmen Clarient. Ingesamt wird das Volumen der Transaktion mit 580 Mio. Dollar angegeben. Clarient-Aktionäre erhalten dabei 5,00 Dollar in bar für jede Stammaktie bzw. 20,00 Dollar in bar für jede Vorzugsaktie. Während die Clarient-Aktie 33 Prozent auf fast 5 Dollar zulegte, schloss die Aktie von General Electric bei 16,05 Dollar (-0,3 Prozent).

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Amazon-Aktie lässt Verluste hinter sich

Der weltgrößte Online-Händler meldete am späten Donnerstag eigentlich gute Zahlen, dennoch herrschte bei den Anlegern lange Zeit Skepsis vor. Auf den ersten Blick überzeugte Amazon mit einem Gewinnanstieg um 16 Prozent auf 231 Mio. Dollar bzw. 51 Cents je Aktie und einem Umsatzplus um 39 Prozent auf 7,56 Mrd. Dollar. Die Erwartungen wurden klar geschlagen. Beim operativen Gewinn von 268 Mio. Dollar patzte man allerdings. Auch die operative Marge fiel mit 3,5 Prozent nicht ganz so hoch aus, wie es sich man verwöhnter Anleger das erträumt hat. Im wichtigen Weihnachtsquartal will Amazon bei Umsätzen von 12,0 bis 13,3 Mrd. Dollar ein operatives Ergebnis zwischen 360 und 560 Mio. Dollar erwirtschaften. Inwiefern man im Schlussquartal überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Die Amazon-Aktie konnte nach anfänglichen Abschlägen von mehr als 3 Prozent am Ende mit Zugewinnen von 2,5 Prozent bei 169,13 Dollar aus dem Handel gehen.


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