Warum Sie trotz des Platzens einer Mega-Fusion Ihre Rendite machen

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Sie wissen, wenn Sie meinen Newsletter regelmäßig lesen, dass es mit Edelmetallen speziell mit Gold, in den nächsten Wochen, Monaten und auch noch Jahren weiter bergauf gehen wird. Die Gründe hierfür habe ich schon zu genüge Ihnen dargelegt. Deshalb will ich an dieser Stelle einmal auf das aktuelle (Tages-)Geschehen eingehen.
Anfang dieser Woche war es einer der Top-Nachrichten, die aber im Zuge der Quartalszahlen-Welle etwas am Markt untergegangen ist. Ich rede vom Platzen der großen Mega-Fusion in der Bergbau-Branche.

16 Monate Arbeit für umsonst…

Die Bergbaugiganten BHP und Rio Tinto haben nämlich ihr geplantes Gemeinschaftsunternehmen aufgegeben. Der Grund ist ganz einfach und auch mal wieder typisch: Einwände diverser Wettbewerbshüter“. Nehmen wir das einfach so hin. Fakt ist, dass damit ein milliardenschweres Joint Venture abgesagt wurde. Über 16 Monate hatte man verhandelt. Nun ist der Traum (erst einmal) vorüber. Unter anderem von einer gemeinsamen Eisenerzproduktion im Westen Australiens , die ein Volumen von über 110 Mrd. Euro gehabt hätte.

Vor allem unsere liebe EU und unser Bundeskartellamt hatten was dagegen. Doch wollen wir nicht verschweigen, dass auch die Wettbewerbshüter Australiens, Japans und Südkoreas etwas dagegen hatten. Verständlich. Denn die weltweite Nummer Zwei und Drei unter den Eisenerz-Konzernen hätten gehöriges Potenzial gehabt und bei dem Deal Einsparungen von mehr als zehn Milliarden Dollar erlangen können.

Rio Tinto ist gut positioniert

Nun könnte man als Anleger durchaus einmal auf die berechtigte Frage kommen: Welches der beiden Unternehmen ist für einen Aktionär ertragreicher? Erinnern wir uns kurz zurück. Es gab Zeiten, da ging es Rio Tinto nicht so gut. Deshalb hatte der Konzern auch im Sommer 2009 dem Joint Venture zugestimmt, Weil zum einen der Eisenerzmarkt eingebrochen war und zum anderen, weil der Konzern Schulden von rund 40 Milliarden Dollar für die Übernahme des Verpackungskonzerns Alcan hatte, und diese auch einmal begleichen musste. Geht uns allen so – vielleicht nur nicht in dieser Größenordnung.

Rio Tinto bekam aber die Kurve. Denn die Lage an den Rohstoff- und Edelmetallmärkten hat sich bekanntlich deutlich verbessert. Der Konzern konnte dementsprechend seine Schulden (etwas) abtragen. Ich sehe Rio Tinto dennoch als den besseren Deal an. Auch wenn schon 2008 BHP versucht hatte, Rio Tinto zu übernehmen, weil man doch der größere Konzern ist. Doch Masse hat bekanntlich nicht unbedingt auch Klasse. Rio Tinto hat eine sehr breite Produktpalette. Sie umfasst Aluminium, Kupfer, Diamanten, Industriemetalle, Kohle, Uran, Eisenerz wie auch verschiedene Mineralien und natürlich Gold. Letzteres macht vom Umsatz gut ein Viertel aus.

Aktie mit Aufwärtspotenzial

Nimmt man einfach auch noch die Charttechnik, basierend auf die Originalwährung hinzu, entscheide ich mich dann ganz klar für Rio Tinto:

rio tinto (2)

Im Zuge des Einbruchs durch die Finanz- und Wirtschaftskrise war die Aktie von Rio Tinto um über 85 Prozent eingebrochen. Seitdem zeigt die Richtung aber stetig nach oben. Gegenüber dem Tief von Ende 2008 hat sich der Kurs vervierfacht. Damit sollte das Ende der Fahnenstange aber noch nicht erreicht sein. Die Aktie ist im Bereich von 4.100 Pence an einer charttechnischen Widerstandszone angelangt, an der sie im April noch nach unten abgedreht hatte.

Wird diese Hürde übersprungen, eröffnet sich mittelfristig weiteres Aufwärtspotenzial bis in den Bereich um 5.400 Pence. Darüber erscheint sogar eine Rückkehr in den Bereich des Allzeithochs, das im Mai 2008 bei 7.167 Pence erreicht worden war, realistisch. Ich sage es ja eigentlich nicht gerne: Aber es gibt neben dem Investment in physisches Gold auch andere sehr gute Möglichkeiten, mit Edelmetallen seine Rendite zu machen. Die Aktie von Rio Tinto gehört für mich dazu.

take care,
Ihr Goldfinger


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