Warum die Fed laut einem Nobelpreisträger Chaos im Rest der Welt verursacht…

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Der Goldpreis ist trotz der kleinen Korrekturen in den letzten Tagen auf einem sehr hohen Niveau. Und dieses wird das glänzende Edelmetall auch weiter beibehalten. Denn es ist nicht davon auszugehen, dass speziell die US-Notenbank Fed an ihrer bisherigen (Geld-)Politik etwas großartig ändern wird. Jüngst hat sich dazu der renommierte Ökonom Joseph Stiglitz geäußert. „Die Ironie des Ganzen ist die Tatsache, dass die Fed Liquidität zur Verfügung stellt, in der Hoffnung, die amerikanische Wirtschaft wiederzubeleben. Es bringt der US-Wirtschaft gar nichts, aber es verursacht Chaos im Rest der Welt“, sagte der frühere Nobelpreisträger auf einer Konferenz an der Columbia University.

Er bezeichnete die Fed-Politik sogar als „sehr befremdlich“. Man kann ihm da eigentlich nur zustimmen. Nur beschäftigen sich damit immer noch zu wenige Menschen. Die wenigsten erkennen, dass diese Notenbank-Politik einer der Gründe ist, warum wir beim Goldpreis nie und nimmer von einer Spekulationsblase reden können und werden. Die Investoren wenden sich vielmehr von Devisen wie dem US-Dollar ab, weil sie kein Vertrauen mehr in das Papiergeld haben.

Aktuelle Goldrallye ist fundamental begründet

Aber in Gold zu investieren ist nicht nur sinnvoll, um sich vor diversen geldpolitischen Debakeln zu schützen. Denken Sie auch einmal an den nackten Faktor „Rendite mit Rohstoffen“. Hierzu hat sich wiederum der bekannte und äußerst erfolgreiche Fondsmanager Evy Hambro in den letzten Tagen geäußert. Ich habe Hambro in den letzten Jahren des Öfteren in Deutschland, London oder in den USA erleben und sprechen können. Er ist ein Ass im Bereich der Rohstoffe.

Evy Hambro managt zwei Aushängeschilder von Blackrock, den World Gold (WKN: 974119) und den World Mining (WKN: 986932). Beide Produkte finde ich übrigens absolut empfehlenswert. In der abgelaufenen Dekade lieferte er mit beiden dreistellige Ergebnisse. Er weist darauf hin, dass das Goldangebot aus der weltweiten Minenproduktion im Jahr 2001 seinen Höhepunkt erreichte. Auf dieses Niveau sei man bis heute nicht mehr gelangt, obwohl der Goldpreis im gleichen Zeitraum von 250 Dollar auf 1.300 Dollar pro Unze gestiegen sei.

Auch JP Morgan traut sich aus der Deckung heraus

Denken Sie einmal über diese Hambro- Aussage und deren (langfristige) Konsequenz nach. Ebenso interessant ist, dass auch Hambro ganz klar sagt: Notenbanken fallen derzeit weltweit als Angebotsquelle aus, so wie es in der Vergangenheit stets war. Im Gegenteil. Die Fed und alle anderen sind von der Verkäufer- auf die Käuferseite gewechselt. Das Fazit von Hambro ist daher ganz einfach: Die aktuelle Goldrally zeigt keine Anzeichen einer Spekulationsblase, weil diese weiterhin fundamental begründet ist.

Da passt es dann ganz gut rein, dass JP Morgan seine Prognose für den Goldpreis erhöht hat. Eine weitere Research-Abteilung, die sich jetzt aus der Deckung heraustraut. JP Morgan rechnet für das kommende Jahr nun mit Goldpreisen durchgehend oberhalb von 1.400 Dollar. Bisher stand hier eine Zahl von 1.250 Dollar je Unze im Raum. Und die Begründung der JP-Jungs für diese Prognose ist ebenfalls eine ganz einfache: Weil die wahrscheinliche Fortsetzung der Fed-Politik und dem daraus resultierenden Ankauf von Staatsanleihen zu weiteren Entwertung von Papier-Assets führen wird.

Treffen Sie jetzt Ihre Entscheidung!

Mein Rat, bleiben Sie in Gold-Investments investiert. Und wenn Sie ganz nebenbei ein neues Engagement anfangen und mit diesem die Ausbildung Ihrer Kinder beispielsweise finanzieren wollen, dann empfehle ich Ihnen einen schönen Sparplan auf den Hambro-Fonds Blackrock World Gold. Investieren ist eigentlich so einfach, man muss nur die richtigen Entscheidungen treffen und diese auch umsetzen. Investieren Sie in Gold und Sie haben das Richtige gemacht…

take care,
Ihr Goldfinger


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