Before the Bell: Bankenkrise in Irland im Fokus, DAX und US-Futures leicht im Minus

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[ad#Google Adsense L-links]An den Aktienmärkten dominieren heute wieder die Sorgen um die PIGS-Staaten – allen voran Irland. Die Notenbank in Dublin hatte heute erklärt, dass die Abwicklung der verstaatlichten Anglo Irish Bank bis zu 34 Mrd. Euro kosten könne. Nach einer heute bekannt gegebenen Kapitalerhöhung brechen die Aktien der Anglo Irish um über 30 Prozent ein. In Deutschland wieder herrscht angesichts der guten Nachrichten von der Deutschen Bank eher Zuversicht, was diesen Aspekt der Krise angeht. Dennoch warten die Anleger auch hierzulande auf belastbare Daten aus den Unternehmen selbst.

Deutscher Arbeitsmarkt verbessert sich im September weiter

Erfreutliche Meldungen hab es heute vom deutschen Arbeitsmarkt. Laut Angaben der Arbeitsagentur sank die Arbeitslosigkeit im September auf rund 3,03 Millionen. Agenturchef Weise erklärte dazu, dass sich die gute konjunkturelle Entwicklung weiter positiv auf den Arbeitsmark auswirke. Daneben sei aber auch die übliche Herbstbelebung zu spüren. Die Arbeitslosenquote ging gegenüber August um 0,4 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent zurück.

Inflationsrate des Euroraums steigt

Während der Abschwung am Arbeitsmarkt Wirkung zeigt, steigt auch das Preisniveau. Laut Vorausschätzung von Eurostat wird die Inflationsrate des Euroraums für September 2010 auf 1,8 Prozent geschätzt. Im August hatte die Rate bei 1,6 Prozent gelegen. Mit weiter steigenden Inflationsraten wird auch eine veränderte Leitzinspolitik wahrscheinlicher.

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US-Futures vor Konjunkturdaten leicht im Minus

Die Wall Street wartet weiter gespannt auf den Beginn der Berichtssaison zum dritten Quartal in der kommenden Woche. Heute stehen dabei noch einige Konjunkturdaten auf der Agenda. Neben den endgültigen Zahlen zum US-BIP im zweiten Quartal 2010 werden auch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie nach Handelsbeginn der Chicagoer Einkaufsmanagerindex (September) veröffentlicht. Bei den Quartalszahlen wird heute lediglich Accenture von Interesse sein. Die US-Futures notieren derweil leicht im Minus. Der S&P 500 verliert etwas über 0,1 Prozent und der NASDAQ gibt 0,2 Prozent nach. In Frankfurt verliert der DAX 0,3 Prozent auf 6.228 Punkte.


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