Neues Allzeithoch beim Gold oder „the Trend is your Friend“…

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Sie haben es vermutlich überall lesen können. Der Goldpreis hat am Montag erstmals die psychologisch und charttechnisch wichtige Marke von 1.300 Dollar je Feinunze geknackt. Aber das wie gesagt möchte ich Ihnen gar nicht schreiben. Auch nicht die Frage beantworten, wie es nun weitergeht mit dem Goldpreis. Denn die Antwort wissen Sie als Leser meines Ausblickes: Es geht langfristig und nachhaltig weiter nach oben. Ganz einfach. Natürlich müssen wir auch einmal eine Korrektur beim Gold sehen. Keine Frage, das wäre auch gut und wichtig.

Eine mögliche Korrektur hat nichts mit einer Blase zu tun

Aber an dieser Stelle noch einmal zu diesem Thema gesagt. Eine Korrektur ist nicht der Anfang einer Blase, die sich irgendwelche Analysten seit Monaten vergeblich erhoffen und in dicken Analysen seitenweise her reden, nur weil sie in ihren Fonds oder Portfolios nicht rechtzeitig in Sachen Gold reagiert haben und nun einfach Angst haben um ihre Performance.

Nein, eine Korrektur bei Gold wäre vielmehr notwendig, damit der Goldpreis nicht überhitzt. Und für alle, die eben noch nicht die goldige Chance erkannt haben, wäre es doch schön oder? Man kann endlich auch dabei sein und bei Gold einsteigen! Und das mit der großen Gewissheit, dass Gold noch in diesem Jahr die 1.400er oder gar 1.500er Marke übersteigen wird.

Gold glänzt mit neuen Kaufsignalen

Denn machen Sie sich eines ganz einfach klar: Sie werden bei Edelmetallen in den kommenden Monaten eindeutig zu den Gewinnern gehören. Sei es bei Gold oder auch beim kleinen Bruder Silber. Gold wie auch Silber glänzen weiter mit klaren Kaufsignalen. Silber hat dieser Tage ein neues 30-Jahres-Hoch markiert. Und Gold? Sie wissen es…

Sie kennen sicherlich auch den Börsenspruch: „The Trend is your Friend“. Lassen Sie sich auf solche glänzenden Freunde ein. Denn selbst im unwahrscheinlichen Fall, dass die Weltwirtschaft, genauer gesagt die der Amerikaner, doch noch schneller anzieht, als es bisher zwar nicht aussieht – die Preise für Edelmetalle werden steigen. Denn eine stärkere Konjunktur würde auf der ganzen Welt auch wieder die nicht zu verachtende Schmucknachfrage steigern, was sich sicherlich nicht negativ auf die Edelmetalle auswirken dürfte. Wir würden keineswegs den freien Fall beim Goldpreis erleben. Bestimmt nicht.

Die Notenbanken horten tonnenweise Gold

Aber schauen wir uns einmal die „Profis“ an. Wie die sich gerade zieren, sich von Gold zu trennen. Ich rede in diesen Zusammenhang ausnahmsweise von den Notenbankern, die zwar gerade wenn man sich die US-Jungs anschaut, unverändert eine laxe Geld-Politik betreiben, aber gleichzeitig wissen, was sie mit ihren Goldbeständen machen. Nämlich diese nicht verkaufen. Auch sie wollen weiterhin im „sicheren Hafen“ ankern.

Sie meinen ich übertreibe? Dann schauen Sie sich doch einmal unsere geschätzte Bundesbank an. Die Truppe um Chef Axel Weber hortet weiter ihren Goldschatz. Die denkt gar nicht daran sich von großen Mengen zu trennen. Selbst bei diesen Preisen und den ach so vielen Kritikern, die sagen, wir stehen vor der Gold-Blase schlechthin. 3.400 Tonnen haben sie.

Und laut jüngsten Aussagen der obersten deutschen Notenbanker wolle man sich in den kommenden zwölf Monaten nur von 6,5 Tonnen trennen, diese gehen an das Finanzministerium. Und dies obwohl die Bundesbank, wie alle anderen 18 internationalen Notenbanken, die am weltweiten Goldabkommen der Notenbanken teilnehmen, pro Jahr 400 Tonnen veräußern könnte. Tut sie aber nicht. Denn sie weiß um den Wert des inflationsgeschützten sicheren Hafens. Die 6,5 Tonnen, welche nun an das Finanzministerium gehen sollen, sind nur dazu da, damit Deutschland ein wenig seinen Haushalt in den Griff bekommt…

Bleiben Sie investiert!

Also mein Tipp: Machen Sie es wie Bundesbank-Chef Axel Weber, wenn Sie schon in Gold investiert sind: Bleiben Sie investiert. Sie müssen schließlich nicht die Schulden ihres Nachbarn aus ihren Goldbeständen bezahlen…

Take care,
Ihr Goldfinger


1 KOMMENTAR

  1. […] Der Jahresrückblick wird zum Jahresende hin immer mehr Freude. Im September konnte der DAX den Grundstein für seine Jahresendrallye legen. Von knapp 6.100 Punkten ging es bis auf 6.300 Punkte in der Spitze nach oben. Besonders die Aussichten auf ein super zweites und drittes Quartal trieben viele Aktien merklich an. Aber auch Gold war mal wieder gefragtes Anlagegut. […]

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