Before the Bell: ifo-Geschäftsklima kann DAX nur kurz stützen, US-Futures deutlich im Plus

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[ad#Google Adsense L-links]Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich Wochenausklang von seiner schwachen Seite. Der DAX gibt nach zwischenzeitlichen Zugewinnen infolge des ifo-Geschäftsklimaindex wieder etwas nach. Neben Finanzwerten sorgt vor allem der Kurssturz bei Merck für Unruhe am Markt. Hintergrund sind die Schwierigkeiten bei der Zulassung des MS-Medikaments Cladribin. Im Mittagshandel verliert die Merck-Aktie über 9 Prozent auf 63,62 Euro. Neben den heimischen Daten sorgen aber auch Meldungen aus Übersee für wenig Zuversicht. Besonders das Währungsthema: „Abwertung des Yuan“ sorgt für Unsicherheit.

ifo-Geschäftsklima erneut etwas freundlicher

Erfreuliche Daten kamen heute in Form des ifo-Geschäftsklimaindex. Demnach hat sich die Stimmung bei der gewerblichen Wirtschaft Deutschlands im September abermals leicht verbessert. Die Unternehmen sind laut ifo-Institut mit ihrer momentanen Geschäftssituation erneut zufriedener als im Vormonat. Und auch für die nahe Zukunft sind sie weiterhin sehr optimistisch, wenngleich nicht mehr ganz so stark wie im August. Das konjunkturelle Hoch hält demnach also an. Konkret ist der ifo-Geschäftsklimaindex von 106,7 Punkten im August auf 106,8 Punkte im September gestiegen.

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Nike übertrifft Gewinnerwartungen klar

Nachbörslich legte gestern Nike seine überzeugenden Zahlen für das zweite Quartal vor. Der weltweit führende Sportartikelkonzern steigerte den Umsatz um 8 Prozent auf 5,18 Mrd. Dollar, was knapp unter den Erwartungen lag. Dafür lag der Gewinn mit 559 Mio. Dollar bzw. 1,14 Dollar je Aktie klar über den Analystenschätzungen. Positiv wird vor allem auch der Auftragsbestand eingeschätzt, der weiterhin gute Geschäfte erwarten lässt. Schließlich stieg er im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent auf 7,1 Mrd. Dollar. Die Aktie von Nike schloss gestern etwas fester bei 77,67 Dollar. Aktuell geht es in Frankfurt rund 5,5 Prozent nach oben.

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US-Futures deutlich im Plus

An der Wall Street dominierte zuletzt weiterhin die Sorge um die US-Konjunktur. Generell hat sich die Gemütslage auch weiterhin nicht verbessert, aber nach einigen Tagen mit Abschlägen folgen eben dennoch Konsolidierungstage. Schließlich spiel die Markttechnik immer eine Rolle. Bei den Konjunkturdaten folgen heute die Aufträge langlebiger Güter (August) sowie die Verkäufe neuer Häuser (August). Bei den Quartalszahlen geht es erst kommende Woche rund. Die US-Futures deuten derweil einen freundlichen Wochenschluss an. Der S&P 500 gewinnt derzeit 0,4 Prozent, während der NASDAQ 0,5 Prozent zulegt. In Frankfurt gibt der DAX aktuell 0,2 Prozent auf 6.174 Punkte nach.


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