Before the Bell: Dreifacher Hexensabbat im Fokus, DAX büßt Zugewinne ein, US-Futures merklich im Plus

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[ad#Google Adsense L-links]Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich trotz des großen Verfallstags an den Terminmärkten (dreifacher Hexensabbat) lange Zeit mit deutlichen Zugewinnen. Im Handelsverlauf büßte der deutsche Leitindex jedoch einen Großteil seiner Aufschläge ein. Am Morgen waren die Erzeugerpreise für gewerbliche Produkte für August veröffentlicht worden. Der entsprechende Index lag laut Statistischem Bundesamt im August 2010 um 3,2 Prozent höher als im August 2009. Im Juli 2010 hatte die Jahresveränderungsrate +3,7 Prozent betragen. Gegenüber dem Vormonat Juli blieb der Index im August 2010 unverändert.

MAN erwartet höheren Absatz in Brasilien

Positive Meldungen kamen heute aus Brasilien. Der Lkw-Bauer MAN über einen sehr erfolgreichen Geschäftsverlauf in dem aufstrebenden Markt Lateinamerikas berichten. Von Januar bis August 2010 wurden demnach mit 44.800 Lkw und Bussen 54 Prozent mehr abgesetzt, als im Vorjahr. Im Gesamtjahr rechnet MAN Latin America nun mit mind. 60.000 verkauften Nutzfahrzeugen. 2009 waren es von April bis Dezember knapp 36.000 Fahrzeuge. Die Börse reagiert mit einem Kursplus von 0,5 Prozent auf 74,96 Euro auf die Meldung.

Texas Instruments weitet Aktienrückkauf aus, erhöht Dividende

Kursbewegende Meldungen gab es auch vom Chip-Hersteller Texas Instruments. Dieser will den Umfang des Aktienrückkaufs um 7,5 Mrd. Dollar ausweiten. Dadurch steigt das Aktienrückkaufvolumen seit September 2004 auf 27,5 Mrd. Dollar. Inzwischen wurde die Zahl der Aktien um rund 31 Prozent reduziert. Zudem will Texas Instruments seine Quartalsdividende um 1 Cent auf 13 Cents je Aktie erhöhen. Die Aktie schloss gestern in New York bei 24,98 Dollar. In Frankfurt geht es momentan 4,5 Prozent nach oben.

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Oracle übertrifft Erwartungen

Der Softwareriese Oracle konnte gestern Abend überraschend positive Quartalszahlen ausweisen. Der Umsatz sprang um 48 Prozent auf nun 7,5 Mrd. Dollar nach oben. Der Gewinn verbesserte sich von 1,12 Mrd. Dollar bzw. 22 Cents je Aktie auf nun 1,35 Mrd. Dollar bzw. 27 Cents je Aktie. Mit einem bereinigten EPS von 42 Cents konnten die Erwartungen klar geschlagen werden. Die Zahlen fanden großen Anklang an der Börse. Nach einem Schlusskurs von 25,36 Dollar gewann die Oracle-Aktie nachbörslich über 4 Prozent. Auch in Frankfurt geht es ähnlich stark nach oben. Wettbewerber SAP verzeichnet ebenfalls deutliche Zugewinne.

Research In Motion überrascht

Ebenfalls überraschend gute Zahlen meldete gestern Abend der kanadische BlackBerry-Hersteller Research In Motion. Auch hier konnten mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnanstieg die Erwartungen klar geschlagen werden. Der Umsatz stieg um 31 Prozent auf 4,62 Mrd. Dollar, während sich der Gewinn von 475,6 Mio. Dollar bzw. 83 Cents je Aktie auf nun 796,7 Mio. Dollar bzw. 1,46 Dollar je Aktie verbesserte. Auch für die kommenden Monate zeigt sich Research In Motion zuversichtlich. Der Konzern erwartet Umsätze von 5,30 bis 5,55 Mrd. Dollar und ein EPS zwischen 1,62 und 1,70 Dollar. Damit liegt man über den bisherigen Markterwartungen. Die Meldung kam am Markt sehr gut an. Nach einem Schlusskurs von 46,49 Dollar gewann die Aktie nach Börsenschluss mehr als 7 Prozent. In Frankfurt legt die Aktie derzeit 6,5 Prozent zu.

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US-Futures legen kräftig zu

Die Wall Street steht nach zahlreich guten Quartalszaheln vor einem freundlichen Wochenausklang. Zudem stehen mit der Verbraucherpreisentwicklung im August, dem Realeinkommen (August) und dem vorläufigen Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (September) einige spannende Konjunkturdaten auf der Agenda. Die US-Futures zeigen sich derweil merklich im Plus. Der S&P 500 gewinnt 0,4 Prozent und der NASDAQ legt 0,5 Prozent zu. In Frankfurt gewinnt der 0,2 Prozent auf 6.256 Punkte.


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