Before the Bell: Deutsche Bank belastet DAX, US-Futures im Plus

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[ad#Google Adsense L-rechts]Die ansonsten freundliche Stimmung zum Wochenauftakt wird durch die Deutsche Bank und die Berichte um eine Kapitalerhöhung belastet. Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich sonst mit Zugewinnen. Abschläge von über 5 Prozent halten den DAX aber unter Druck. Solange noch nichts offiziell ist, herrscht eben Unsicherheit am Markt vor. Hintergrund sind die neuen Basel III-Regelungen zur Eigenkapitalunterlegung, die bei der Deutschen Bank-Tochter Postbank wohl nicht ohne weiteres erreicht werden. Der Umfang der Kapitalerhöhung dürfte daher für Klarheit über den Zustand der Bank sorgen.

Texas Instruments konkretisiert Prognose

Nachdem gestern Abend National Semiconductor einen enttäuschenden Ausblick vorgelegt hat, konkretisierte Texas Instruments seine Prognose für das dritte Quartal. Der Chip-Hersteller erwartet nun einen Umsatz von 3,62 bis 3,78 Mrd. Dollar. Zuvor hatte man einen Umsatz von 3,55 bis 3,85 Mrd. Dollar in Aussicht gestellt. Die EPS-Schätzung wurde von 64 bis 74 Cents auf nun 66 bis 72 Cents angepasst. Damit liegt die Konsensschätzung der Analysten nun in Mitten der Unternehmensprognose. Am Markt kommt die Meldung sehr gut an. Nach einem Schlusskurs in New York von 23,84 Dollar gewinnt der Titel in Frankfurt aktuell 5 Prozent.

US-Futures im Plus

Die Wall Street dürfte erneut zulegen. Somit kann sich die kurze Handelswoche doch sehr versöhnlich verabschieden. Mit Spannung wartet man noch auf die Großhandelsdaten (Juli). Ansonsten stehen keine wichtigen Vermeldungen auf der Agenda. Die US-Futures tendieren derweil etwas fester. Der S&P 500 gewinnt 0,3 Prozent und der NASDAQ legt 0,4 Prozent zu. Der DAX notiert in Frankfurt bei 6.201 Punkten (-0,3 Prozent).


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