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Before the Bell: DAX erholt sich, US-Futures legen deutlich zu

[ad#Google Adsense L-links]Der deutsche Aktienmarkt kann sich nach einem verhaltenen Handelsstart am Mittag merklich aufrappeln. Besonders die Konjunkturdaten vielen nicht so negativ aus, wie manche befürchtet haben. Zudem wartet man gespannt auf die Meldungen vom US-Arbeitsmarkt. Der DAX jedenfalls nimmt heute wieder fest die 6.200er Marke ins Visier. Belastungsfaktoren sind dabei die Indexschwergewichte RWE und E.ON, nachdem Berichte über Geheimvereinbarungen und höhere Zahlungen im Zusammenhang mit dem Atomkompromiss laut wurden.

Deutschland: Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe geht zurück

Interessante Meldungen kamen heute wieder vom Statistischen Bundesamt. Demnach ging der preisbereinigte Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe nach vorläufigen Angaben im Juli 2010 saison- und arbeitstäglich bereinigt um 0,9 Prozent gegenüber Juni 2010 zurück (nach revidiert – 0,5 Prozent im Juni 2010 gegenüber Mai 2010). Während der Inlandsumsatz im Juli 2010 um 1,2 Prozent gegenüber dem Vormonat Juni fiel, nahmen die Auslandserlöse um 0,5 Prozent ab. Der Absatz in die Eurozone sank dabei um 1,1 Prozent, der Umsatz mit dem restlichen Ausland um 0,1 Prozent. Es zeigt sich, dass gerade die Probleme in Europa noch längst nicht gelöst sind. Dennoch sind die Zahlen auch kein Alarmzeichen.

Deutschland: Inflationsrate leicht rückläufig

Daneben kamen auch positivere Daten vom Statistischen Bundesamt: Die Inflationsrate ist im August leicht rückläufig. Demnach lag der Verbraucherpreisindex für Deutschland im August 2010 um 1,0 Prozent höher als im August 2009, womit sich der Preisauftrieb im August 2010 wieder etwas abgeschwächt hat. Im Juli 2010 hatte die Inflationsrate gemessen am Verbraucherpreisindex noch bei +1,2 Prozent gelegen. Interessant ist dabei allerdings Detailschau. Denn die Energie verteuerte sich im August 2010 insgesamt um 2,5 Prozent gegenüber August 2009, allen voran die Preise für Mineralölprodukte (+7,3 Prozent). Daneben stiegen auch die Preise für Nahrungsmittel überdurchschnittlich an. Besonders saisonabhängige Nahrungsmittel wie frisches Obst und Gemüse, sowie frischer Fisch verteuerten sich um 11,8 Prozent. Alles in allem bleibt die Inflation damit weiter im Rahmen.

US-Futures legen vor Erstanträgen zu

In den USA richtet sich der Blick wieder einmal auf das Sorgenkind Nr. 1 – den Arbeitsmarkt. Heute werden wieder die wöchentlichen Daten zur Entwicklung der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe veröffentlicht. Zudem steht die US-Handelsbilanz auf der Agenda. Bei den Quartalszahlen richtet sich der Blick auf National Semiconductor, Korn/Ferry und am Abend Smith & Wesson. Die US-Futures notieren aktuell etwas freundlicher. Der S&P 500 gewinnt 0,3 Prozent und der NASDAQ legt 1,1 Prozent zu. In Frankfurt gewinnt der DAX 0,5 Prozent auf 6.193 Punkte.


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