Heard in New York: Dow Jones kann sich erholen, Beige Book im Fokus

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Die Wall Street konnte sich zur Wochenmitte wieder etwas freundlicher präsentieren. Nach dem verspäteten schwachen Wochenauftakt am Dienstag gaben sich die Anleger zumindest in Teilen optimistischer. Besonders die erfolgreiche Anleihenplatzierung Portugals wurde zunächst in Europa und später auch in New York gefeiert. Im Handelsverlauf rücktet dann das Beige Book in den Fokus. Der Konjunkturbericht der US-Notenbank zeigte zwar eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in den USA, aber dennoch ein Wachstum, was am Markt gut aufgenommen wurde. Die Erklärung der Fed im Wortlaut findet man hier. Auch die etwas später vorgelegten Daten zur Entwicklung der US-Verbraucherkredite taten der positiven Grundstimmung keinen Abbruch. Demnach fiel das Verbraucherkreditvolumen im Juli 2010 um 1,8 Prozent auf 2,419 Bio. Dollar. Während die kurzfristigen Schulden im Juli um 6,3 Prozent sanken, stiegen die langfristigen Kredite um 0,6 Prozent. Am Markt sorgten die Zahlen jedenfalls nicht für Unruhe. Am Ende gewann der Dow Jones 0,5 Prozent auf 10.387 Punkte. Daneben legte der S&P 500 rund 0,6 Prozent und der NASDAQ Composite 0,9 Prozent zu.

Potash und seine Kauf-Interessenten

Der Bieterkampf um den kanadische Düngemittelweltmarktführer Potash geht weiter. Nach dem Übernahmeangebot des britisch-australischen Rohstoffkonzerns BHP Billiton wurden heute Berichte über weitere Interessenten aus Asien laut. Konkret wurde erneut der staatliche chinesische Chemiekonzern Sinochem genannt, der diesmal mit dem Singapurer Staatsfonds Temasek eine Gegenofferte planen soll. Allerdings hielten sich wie immer alle Beteiligten mit Kommentaren zurück, so dass BHP weiterhin der einzige „offizielle“ Interessent bleibt. Die Potash-Aktie jedenfalls konnte heute 0,7 Prozent auf 150,47 Dollar zulegen.

Navistar schreibt wieder schwarze Zahlen

Der US-Automobilmarkt bleibt weiterhin angespannt. Trotz erfreulicher Zahlen bei Ford und GM. In diesem Zusammenhang wird aber stets die Lkw-Branche vernachlässigt. Hier hat nun Navistar Zahlen vorgelegt – endlich wieder schwarze. Allerdings konnte der Konzern damit erneut nicht überzeugen. Der Umsatzanstieg auf 3,22 Mrd. Dollar fiel längst nicht so stark aus wie erwartet und mit einem Gewinn von 137 Mio. Dollar bzw. 1,83 Dollar je Aktie lockte man die Anleger auch nicht hinter dem Ofen vor. Da half auch ein optimistischer Ausblick nicht. Am Ende verlor die Navistar-Aktie 7 Prozent auf 41,27 Dollar.

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Talbots meldet enttäuschende Zahlen

Die US-Einzelhändler haben zuletzt immer wieder enttäuscht, zumindest die Mehrzahl. Diesen Trend setzte heute auch der Damenbekleidungsspezialist Talbots fort. Zwar konnte man wieder schwarze Zahlen schreiben, enttäuschte damit jedoch die Anlegerschar. Konkret erzielte man einen Nettogewinn von 0,9 Mio. Dollar bzw. 1 Cent je Aktie. Bereinigt um Sondereffekte wurde ein EPS von 14 Cents erzielt. Daneben konnte auch die Anhebung der Gesamtjahresprognose von ursprünglich 75 bis 83 Cents je Aktie auf nun 84 bis 92 Cents Aktie nicht die erforderliche gute Laune bringen. Bis Handelsende verlor die Talbots-Aktie 1,3 Prozent auf 10,97 Dollar.


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