Before the Bell: DAX nimmt 6.000er Marke ins Visier, US-Futures legen kräftig zu

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[ad#Google Adsense L-rechts]Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich nach den jüngsten Ankündigungen zur Stützung der US-Wirtschaft und positiven Konjunkturdaten aus Asien deutlich fester. Der DAX konnte sogar kurzzeitig die 6.000er Marke erreichen. Neben Aussagen von US-Präsident Obama, dass man nach dem Rückzug aus dem Irak freiwerdende Mittel auch in die heimische Wirtschaft stecken möchte, sorgten v.a. gute Daten zum chinesischen Auftragseingang für Euphorie. Heute morgen folgten dann auch positive Daten aus Deutschland.

VDMA: Es geht ungebremst bergauf

Erfreuliche Daten gab es heute aus dem Maschinen- und Anlagenbau. Demnach ist laut Branchenverband VDMA (Pressemitteilung) der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Juli 2010 um real 48 Prozent gestiegen. Dabei stieg das Inlandsgeschäft um 38 Prozent, während die Auslandsnachfrage um 54 Prozent anzog. VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers erklärte dazu: „Das zweite Halbjahr beginnt mit ungebremster Wachstumsdynamik für den Auftragseingang im Maschinenbau. Das gilt für Inlands- und Auslandsbestellungen gleichermaßen. Die Orderkurve hat seit Sommer letzten Jahres einen nahezu mustergültigen V-förmigen Kurvenverlauf genommen. Im Drei-Monats-Vergleich liegen inzwischen alle Fachzweige im Plus, allerdings mit extrem unterschiedlichen Raten.“

Veränderungen bei Stoxx50 und EuroStoxx50

Wichtige Änderungen wurden am späten Dienstag für die europäischen Leitindizes Stoxx50 und EuroStoxx50 bekannt. Im Eurozonen-Sammelindex EuroStoxx50 wird dabei BMW den niederländischen Versicherer Aegon ersetzen. Im etwas breiter aufgestellten gesamteuropäischen Sammelindex Stoxx50 wird es sogar mehrere Änderungen geben. Neu aufgenommen werden dabei der belgische Brauereikonzern Anheuser-Busch Inbev, der britische Finanzkonzern Standard Chartered, der schweizerische Versicherungskonzern Zurich Financial Services sowie der H&M-Mutterkonzern Hennes&Mauritz. Ausscheiden werden im Gegenzug die Energiekonzerne RWE aus Deutschland und Iberdrola aus Spanien, der weltgrößte Stahlkonzern ArcelorMittal sowie der italienische Versicherungskonzern Generali. Die genannten Änderungen werden zum 20. September umgesetzt. Während BMW in der Folge dieser Meldung deutlich anziehen können, geben RWE leicht nach.

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US-Futures legen deutlich zu

Nach dem schwachen Handel, infolge der Fed-Minutes gestern, dürfte die weltweit vorherrschende gute Laune auch in den USA Früchte tragen. Mit Spannung wartet man hier heute auf den ADP-Arbeitsmarktbericht (August), den ISM-Einkaufsmanagerindex (August), sowie die Bauausgaben (Juli). Bei den Quartalszahlen herrscht erneut Ruhe vor. Die US-Futures legen derzeit deutlich zu. Der S&P 500 gewinnt 1,2 Prozent und der NASDAQ legt sogar 1,3 Prozent zu. In Frankfurt gewinnt der DAX 1,2 Prozent auf 5.998 Punkte.


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