Before the Bell: DAX und US-Futures geben erneut nach, Warten auf die Fed

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[ad#Google Adsense L-links]Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich angesichts äußerst negativer Vorgaben aus Japan und im Vorfeld wichtiger US-Konjunkturdaten deutlich schwächer. Der DAX konnte die 5.900er Marke daher erwartungsgemäß nicht halten. Charttechnisch verlaufen die nächsten Unterstützungen im Bereich um 5.840 Punkte. Hier hatte sich der Leitindex in den letzten Tagen jeweils stabilisieren können. Die nächste Unterstützung liegt dann schon bei der Marke von 5.800 Zählern, ebenfalls nicht weit entfernt. Die abermals rückläufigen deutschen Arbeitslosenzahlen konnten in dieser Situation auch nicht helfen. Zu negativ ist die Lage außerhalb Deutschlands.

EU: Arbeitsmarkt und Inflationsrate

Interessante Konjunkturdaten kamen heute von den Statistikern von Eurostat. Zum einen wird die jährliche Inflationsrate des Euroraums für August 2010 auf 1,6 Prozent vorausgeschätzt. Im Juli lag die Rate bei 1,7 Prozent. Zum anderen lag die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im Euroraum (ER16) im Juli 2010 bei 10,0 Prozent, unverändert gegenüber Juni. Im Juli 2009 hatte sie 9,6 Prozent betragen. In der gesamten Union (EU27) lag die Arbeitslosenquote im Juli 2010 bei 9,6 Prozent, unverändert gegenüber Juni. Im Juli 2009 hatte sie 9,1 Prozent betragen. Damit zeigt sich auch hier, dass die Lage außerhalb Deutschlands deutlich kritischer ist. Die Arbeitslosenquote liegt deutlich über den Vorjahreswerten, während sie in Deutschland im August bei unverändert 7,6 Prozent liegt. Entsprechende Zahlen aus den USA kommen übrigens am Freitag.

US-Futures notieren vor Fed-Sitzung schwächer

Die Wall Street steht weiterhin unter Druck. Die Konjunktursorgen belasten weiterhin den Handel. Mit Spannung richtet sich dabei der Blick heute Abend auf die Aussagen der US-Notenbank, nach der Sitzung des Offenmarktausschusses. Die Zinspolitik dürfte dabei unverändert bleiben, jedoch könnten neue Liquiditässpritzen beschlossen werden. Während des Handelsverlaufs folgen heute zudem noch andere Konjunkturdaten. Angefangen beim Case-Shiller Hauspreisindex (Juni), über den Chicagoer Einkaufsmanagerindex (August) bis zum Verbrauchervertrauen des Conference Board (August). Bei den Quartalszahlen stehen ebenfalls kaum Daten an. Die US-Futures notieren deutlich fester. Der S&P 500 notiert 0,3 Prozent leichter und der NASDAQ gibt knapp 0,4 Prozent nach. In Frankfurt verliert der DAX 0,8 Prozent auf 5.864 Punkte.


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