Heard in New York: Dow Jones fällt unter 10.000er Marke, 3Par-Übernahmekampf kommt nach neuem HP-Angebot ins Rollen

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[ad#Google Adsense L-rechts]Die Wall Street konnte auch am Donnerstag nicht so richtig in Fahrt kommen. Trotz zwischenzeitlicher Zugewinne ging es am Ende abermals mit deutlich roten Vorzeichen in den Feierabend. Zuvor hatten die Erstanträge für kurzzeitigen Optimismus gesorgt. Demnach verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 31.000 auf 473.000. Am Markt war dagegen einen Rückgang auf 485.000 erwartet worden. Im Handelsverlauf keimten aber erneut Sorgen um die US-Konjunktur auf, so dass die Indizes mit deutlichen Abschlägen aus dem Handel gingen. Der Dow Jones gab am Ende 0,7 Prozent nach und schloss bei 9.986 Punkten. Daneben gaben S&P 500 rund 0,8 Prozent und NASDAQ Composite 1,1 Prozent nach.

3Par: Dell und HP erhöhen Angebot

Der Kampf um den Cloud Computing-Spezialisten 3Par schien heute bereits zu Ende zu sein. Heute hat Dell sein bisheriges Übernahmenangebot von 18 Dollar je Aktie auf 24,30 Dollar je Aktie erhöht. Damit lag man auch 30 Cents über dem Gegenangebot des Dell-Konkurrenten HP. In der Folge hat heute auch das Board von 3Par das neue Dell-Angebot angenommen. Damit hätte der erste große Übernahmekampf des Jahres bereits nach zwei Wochen beendet sein könne, wenn HP am Abend nicht noch sein Angebot von 24 auf 27 Dollar je Aktie erhöht hätte. Während 3Par-Aktien bis Handelsende um 2,7 Prozent auf 26,03 Dollar nachgaben, legten sie nachbörslich mehr als 6 Prozent zu. Daneben verloren Dell-Papiere bis Handelsende 0,3 Prozent auf 11,75 Dollar. Bei HP-Aktien ging es bis Handelsende 0,1 Prozent auf 38,22 Dollar nach unten.

Friseurkonzern Regis erzielt wieder Gewinn

Die Frisör-Branche ist hierzulande noch immer in der Hand von kleinen und mittleren Betrieben. In den USA dagegen gibt es mit Regis einen großen, landesweit aktiven Anbieter, der via Franchiseangebote alles rund um das Haar anbietet. Der amerikanische Nebenwert ist in Europa wenig bekannt, was aber nur bedingt verständlich ist. Regis konnte im vierten Geschäftsquartal 2009/10 einen Umsatz von 589,9 Mio. Dollar erzielen, nach 624,7 Mio. Dollar im Vorjahr. Beim Ergebnis konnte dagegen mit 18,3 Mio. Dollar wieder ein Gewinn ausgewiesen werden. Das bereinigte EPS wurde mit 34 Cents angegeben. Damit lagen die jüngsten Zahlen unterhalb der Erwartungen. Allerdings zeigte sich Konzernchef Paul D. Finkelstein auch kämpferisch. So haben man aggressive Verbesserungen in der Bilanz durchgesetzt und die Effizienz merklich gesteigert. Zudem seien die Schulden reduziert, der Cash flow verbessert und die Ausgaben gesenkt worden. Mit besserem Service und Kommunikation will man die wirtschaftliche Krise meistern. Der Markt hörte die Worte wohl, glaubte sie aber (noch) nicht. Die Regis-Aktie schloss 1,1 Prozent schwächer bei 16,95 Dollar.

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