Before the Bell: DAX pendelt um die 6.200er Marke, US-Futures mit uneinheitlichen Tendenzen

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[ad#Google Adsense XL-links]Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich nach den kräftigen Zugewinnen am Dienstag zur Wochenmitte wieder zurückhaltend. Im Fokus stehen dabei u.a. die deutschen Arbeitsmarktdaten. Laut Statistischem Bundesamt hatten im zweiten Quartal 2010 rund 40,3 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Deutschland und somit 0,2 Prozent bzw. 72.000 Personen mehr als vor einem Jahr. Den Angaben zufolge stellt dieser Wert den höchsten Erwerbstätigenstand in einem zweiten Quartal seit der Wiedervereinigung dar und kommt dem im vierten Quartal 2008 erreichten Höchstwert von 40,7 Millionen nahe, so die Statistiker. Daneben sorgt die Weltwirtschaft aber eher für Ernüchterung. Der ifo Weltwirtschaftsklimaindikator für das dritte Quartal 2010 ist leicht gesunken. Die Wirtschaftsforscher dazu: „Zwar schätzen die befragten Experten die derzeitige Wirtschaftslage besser ein als in der ersten Jahreshälfte 2010, die Wirtschaftserwartungen für die nächsten sechs Monate wurden jedoch nach unten korrigiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die Erholung der Weltkonjunktur im zweiten Halbjahr verlangsamt fortsetzen wird.“ Ansich nichts, was die Fed oder andere Institutionen nicht auch schon gesagt hätten. Dennoch will so mancher Anleger das noch nicht wahrhaben. Das zweite Quartal wird wieder etwas ungemütlicher. Vielleicht nicht in Deutschland, aber im Rest der Welt definitiv. Für die Börse dürfte das heißen: Achterbahn wird kommen! Aber auch da kann man ja durchaus lukrativ investieren.

Vestas: Kurseinbruch nach schwachen Zahlen

Für Freunde von kräftigen Kursstürzen (und anschließender Erholung) gab es heute mit dem dänischen Windenergieanlagenhersteller Vestas wieder ein neues Paradebeispiel. Der Branchenführer musste im zweiten Quartal angesichts eines kräftigen Umsatzrückgangs einen Verlust ausweisen. In der Folge musste man auch mit Blick auf Auftragsverschiebungen die Prognose für das Gesamtjahr nach unten korrigieren. Aktuell büßt der Vestas-Titel in Frankfurt mehr als 19 Prozent auf 33,78 Euro ein. Während Analysten flugs mit negativen Kommentaren reagierten, sehen spekulative Profis schon wieder Kaufgelegenheiten. So hält der Aktionär bspw. einen spekulativen Kauf unter gewissen Vorzeichen für sinnvoll.

Deere kann überzeugen

Das Geschäft mit Landmaschinen bleibt auch in diesem Jahr schwierig. Branchenprimus Deere konnte zwar Umsatz und Gewinn deutlich erhöhen, dennoch bemerkt man weiterhin eine Zurückhaltung im Markt, besonders in Europa. Vom Heimatmarkt USA meldete John Deere dagegen äußerst positive Daten. Insgesamt stieg der Umsatz um 16 Prozent auf 6,84 Mrd. Dollar. Der Gewinn verbesserte sich sogar um fast 50 Prozent auf nun 617 Mio. Dollar bzw. 1,44 Dollar je Aktie. In beiden Fällen wurden die Erwartungen geschlagen. Die Aktie schloss gestern in New York bei 67,23 Dollar und gewinnt aktuell in Frankfurt ein halbes Prozent.

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US-Futures wieder mit uneinheitlichen Tendenzen

Die Wall Street dürte nach den gestrigen Zugewinnen wieder etwas verschnaufen. Die Aufwärtsbewegung gestern war doch mehrheitlich als Gegenbewegung zu den Verlusten der letzten Tage zu sehen. Bei den Konjunkturdaten herrscht heute Ruhe vor. Bei den Quartalszahlen folgen heute nach Börsenschluss u.a. die Berichte von Applied Materials, Brocade und PETsMART. Die US-Futures zeigen derzeit uneinheitliche Tendenzen. Der S&P500 gewinnt 0,1 Prozent und der NASDAQ gibt 0,2 Prozent nach. In Frankfurt verliert der DAX 0,1 Prozent auf 6.200 Punkte.


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