Die Investment-Legende Soros hat es auch erkannt…

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ich komme gleich am Anfang mit einer klaren Botschaft auf Sie zu: Machen Sie es endlich! Investieren Sie einen Teil Ihres Vermögens in Gold! Und wissen Sie auch warum? Weil es die großen, bekannten, milliardenschweren und erfahrenen Investment-Gurus längst auch machen. Deren Riecher sollten Sie sich zu Nutze machen.

George Soros macht es. Die Milliarden-Investment-Legende. Mit Warren Buffet auf einer Höhe. Kennen Sie die Vita von Soros? Ich mache es einmal kurz, sonst wird der Newsletter zu lange.

Aus vier Millionen mache 15 Milliarden

1956 reiste er nach New York und arbeitete zunächst bei einem Reinigungsdienst an der Wall Street. Schon kurze Zeit später fand er aber einen Job bei einer kleinen Handelsbank, bei der er erste Erfahrungen im Finanzgeschäft sammelte. Soros wurde schon sehr bald in die Abteilung der Wertpapieranalyse berufen. Dort lernte er auch seinen späteren Partner Jim Rogers kennen, mit dem er sich dann im Jahr 1968 selbstständig machte.

Im Jahr 1969 kauften Soros und Rogers mit einem Startkapital von vier Millionen Dollar einen Vermögensfonds, der den Namen "Quantum" erhielt. Bei seiner Auflösung im Jahr 1988 verwaltete der besagte Fonds über 15 Milliarden US-Dollar. Sein aktuelles Vermögen wird auf über neun Milliarden Dollar geschätzt, wohlgemerkt hat er laut Time-Magazin bis zum Jahr 2007 wiederum sechs Milliarden Dollar gespendet. Addiert man das zusammen – ein hübsches Sümmchen…

Wenn einer seine Aktienbestände drastisch reduziert

Ach ja, und noch etwas ist interessant: Soros hat schon vor Jahren in seinen Büchern vor der Krise des globalen Kapitalismus gewarnt. In mehreren seiner Bücher lässt sich dies kapitelweise lesen. Schon 2006 und 2008 veröffentlichte er die Sachbücher "The age of fallibility" und "The new paradigm for financial markets".

Und genau dieser George Soros hat nun seine Aktienbestände drastisch reduziert und setzt nun noch stärker auf Gold. Ja –Sie lesen richtig! Das kann man ganz nüchtern und sachlich dem jüngsten Quartalsbericht von Soros Fund Management entnehmen. Demnach hat die Investmentlegende im vergangenen Quartal seine Aktienbestände drastisch reduziert. Um sage und schreibe 42%. Eine Menge Holz. Die größte Position im Portfolio ist nun der bekannte SPDR Gold Trust.

Interessant ist, welche Aktien der Dollar-Junge verkauft hat. Er verkaufte demnach praktisch unter anderem alle Aktien des Telekomunikationsanbieters Verizon. Ebenso standen auch Top-Blue-Chips wie Pfizer und Wal-Mart auf der Verkaufsliste. Man kann auch sagen: Sie wurden förmlich plattgemacht. Denn wie kann man sonst die Tatsache beschreiben, dass die Wal-Mart-Position von 73 Mio. auf 670.000 Dollar „reduziert“ wurde.

Gold ist keine Mode-Sache…

Dafür hat Soros das getan, was ich Ihnen seit Monaten immer wieder schreibe: Sein Vermögen aus den Aktienverkäufen konsequent in Gold investiert. Sein Soros Fund Management hat den Anteil an Gold, wenn auch viele Gold ETFs, verdoppelt.

Nun kommt die Antwort auf Ihre Frage, die Sie sich bestimmt schon seit zwei Abschnitten stellen. Warum der Soros das macht. Ganz einfach. Die Investmentlegende wird wohl immer mehr erkannt haben, dass wir nicht Deflation sondern eine steigende Inflation(sangst) bekommen werden.

Und deshalb hat er konsequent sein Depot umgebaut. Denn er will seine in den letzten Jahrzehnten (hart) erkämpften Milliarden nicht einfach wieder verlieren, nur weil man den Tatsachen, die sich einem an den weltweiten Finanzmärkten seit Monaten offenbaren, nicht ins Auge schauen will.

Machen Sie es wie Soros, denken Sie einmal über alles nach und dann reduzieren Sie Ihren Aktienanteil und gehen Sie in Gold. Vielleicht hat Soros sich auch einmal wieder mit seinem Kumpel Jim Rogers besprochen. Der sieht nämlich unverändert Gold als krisensichere Anlage. Recht hat er. Es ist eigentlich doch alles so einfach….

Take care,

Ihr Goldfinger


1 KOMMENTAR

  1. Ich teile die Auffassung, dass Gold derzeit als klassisches Kriseninvestment eine der besten Anlageformen darstellt. Dies scheinen die großen Namen der Investmentbranche ja auch erkannt zu haben. Gold ist ein Gut, was nicht beliebig vermehrt werden kann, ganz im Gegensatz zu unseren heutigen Papierwährungen. Gäbe es heute einen Goldstandard wie zu Zeiten der Großen Depression (mit gleicher Unterlegungsquote der Papierwährungen), so müsste der Goldpreis bei den heute in Umlauf befindlichen Geldmengen bei einem Vielfachen des derzeitigen Preises stehen.

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