Neues von Apple: Angie und Guido mögen das iPhone nicht…

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Herrlich, was man da in der politischen Sommerpause so alles lesen kann. Heute beispielsweise bei der FAZ: Bundesregierung untersagt Blackberry und iPhone.

Wow. Echt mal lesenswert. Demnach empfiehlt das Innenministerium Regierungsmitarbeitern, weder Blackberry noch iPhone zu nutzen. Sie gefährdeten angeblich erheblich die Regierungsnetze. Dass die Berliner Jungs nun der Zeitschrift CONNECT Konkurrenz machen wollen, wusste ich gar nicht. Denn: Nur ein einziges mobiles Gerät könne empfohlen werden, so der Bericht weiter.

Laut FAZ habe das Bundesinnenministerium den anderen Ressorts schon im November des vergangenen Jahres in einem Schreiben empfohlen, sowohl auf Blackberrys als auch auf iPhones zu verzichten. Hintergrund ist die zunehmende Zahl von Angriffen auf die elektronischen Informations- und Kommunikationsnetze. „Insbesondere mobile Geräte stellen dabei ein erhebliches Gefährdungspotential für IT-Infrastrukturen und Regierungsnetze dar“, heißt es. Das Schreiben hat der damalige Staatssekretär Hans Bernhard Beus verfasst. Nun ist der Mann seit Februar Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Vielleicht verhandelt er jetzt dank dem neuen Ressort einen neuen Groß-Tarif aus? Man weiß es nicht 🙂

Das Netz der Bundesverwaltung sei zwar eines der sichersten Regierungsnetze weitweit, schrieb Beus im November, und damit diese so bleibe, sollten die Ministerien aber unbedingt den Empfehlungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) folgen. Bei den sogenannten Smartphones (PDA), mit denen auch Daten verschickt werden können, werde vom BSI nur ein einziges Gerät empfohlen: das „Simko 2“ der Telekom-Großkundensparte T-Systems. „Andere PDAs wie beispielsweise Blackberry oder iPhone erfüllen derzeit nicht die notwendigen Sicherheitsanforderungen und können nicht zum Einsatz kommen.“

Beim Simko handelt es sich laut CONNECT um ein Smartphone von HTC, das auf Windows Mobile basiert und in das Sicherheitstechnologien von Grund auf in die Basis eingebettet wurden. So kann man etwa die Kamera nicht benutzen, Bluetooth und WLAN sind komplett deaktiviert. Der Zugriff auf E-Mails erfolgt ausschließlich über einen VPN-Tunnel. Die Software und alle Daten sind verschlüsselt.

Nun muss man zur Verteidigung von Angies Truppe eines sagen: Auch die EU-Kommission ist gegen die Tastatur-Klötze von Blackberry. Diese hatte gestern nämlich mitgeteilt, dass sie sich für ihre 32.000 Mitarbeiter zwar gegen die Nutzung von Blackberrys ausgesprochen habe, aber die Nutzung der schmucken iPhones von Steve Jobs erlaube.

Na dann können wenigstens die deutschen EU-Abgeordneten in Ruhe wieder während der Plenarsitzungen mit den schönen und vielen Apps von Apple rumspielen. Gott sei dank, wobei wenn die dann das iPhone falsch halten, haben sie ja womöglich dank des Antennen-Problems eh keine Verbindung und kein Sicherheitsproblem


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