Heard in New York: Wall Street kann Aufwärtsbewegung nicht fortsetzen

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Die Wall Street konnte trotz zahlreicher positiver Gewinnüberraschungen ihre Aufwärtsbewegung nicht fortsetzen. Die Sorge um die US-Konjunktur drückte dabei auf die Stimmung. Besonders das erneut gesunkene Verbrauchervertrauen belastete den Markt. Laut Conference Board lag der entsprechende Index bei 50,4 Punkten, nach revidiert 54,3 Punkten im Juni. Im Vorfeld war am Markt ein Wert von 51,0 Punkten erwartet worden. Am Ende gewann der Dow Jones 0,1 Prozent auf 10.538 Punkte. Der S&P 500 gab 0,1 Prozent und der NASDAQ Composite 0,4 Prozent nach.

DuPont steigert Gewinn und erhöht Ausblick

Einen Vorgeschmack auf die BASF-Zahlen am Donnerstag lieferte heute der US-Chemiekonzern DuPont. Der Konzern konnte aufgrund gestiegener Umsätze (+26 Prozent) und einer stabilen Kostenkontrolle das Ergebnis ausweiten. Nach Abzug der Minderheitsanteile ergab sich ein Gewinn von 1,16 Mrd. Dollar bzw. 1,26 Dollar je Aktie, nach 417 Mio. Dollar bzw. 46 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte EPS wurde mit 1,17 Dollar angegeben. Damit wurden die Erwartungen übertroffen. Ebenfalls sehr positiv wurde der erhöhte Ausblick aufgenommen. So erwartet man nun einen bereinigten Gewinn von 2,90 bis 3,05 Dollar je Aktie, nach zuvor 2,50 bis 2,70 Dollar je Aktie. In der Folge legte die DuPont-Aktie rund 3,5 Prozent auf 40,38 Dollar zu.

Lexmark übertrifft Erwartungen

Gute Nachrichten kamen heute vom Druckerhersteller Lexmark. Demnach konnte der Gewinn im zweiten Quartal aufgrund deutlich gestiegener Umsätze merklich ansteigen. Die Erlöse konnten dabei um 14 Prozent auf 1,03 Mrd. Dollar gesteigert werden, während der Gewinn von 17 Mio. Dollar bzw. 22 Cents je Aktie auf 85,1 Mio. Dollar bzw. 1,07 Dollar je Aktie anstieg. Da die Erwartungen auf bereinigter Ebene (EPS von 1,23 Dollar) unerwartet klar geschlagen wurden, gewannen die Lexmark-Papiere 8,5 Prozent auf 37,76 Dollar.

Office Depot patzt beim Umsatz

Der nach eigenen Angaben weltgrößte Büroartikelhändler Office Depot hat trotz rückläufiger Umsätze seinen Verlust im zweiten Quartal verringert. Demnach sank der Umsatz um rund 4 Prozent auf 2,7 Mrd. Dollar. Der Verlust konnte dank Kostenreduzierungen von 82,6 Mio. Dollar bzw. 31 Cents je Aktie auf nun 18,7 Mio. Dollar bzw. 7 Cents je Aktie reduziert werden. Während die Erwartungen mit dem Ergebnis übertroffen werden konnten, verfehlten die Zahlen beim Umsatz die Erwartungen. In Folge der enttäuschenden Zahlen gab der Titel heute 7 Prozent 4,40 Dollar nach.

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Norfolk Southern: Umsatz und Gewinn steigen

Am Abend folgten nachbörslich die Zahlen u.a. von Norfolk Southern. Die Eisenbahngesellschaft, die Nummer vier in den USA und schwerpunktmäßig im Osten der USA aktiv, konnte Umsatz und Gewinn dank gestiegener Preise und Transportvolumina, sowie gesunkener Kosten wieder steigern. Das Transportgewerbe kann sich damit weiter verbessern. Konkret stieg der Umsatz um 31 Prozent auf 2,43 Mrd. Dollar. Der Gewinn wiederum erhöhte sich auf 392 Mio. Dollar bzw. 1,04 Dollar je Aktie, nach 247 Mio. Dollar bzw. 66 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. In beiden Fällen wurden die Erwartungen übertroffen. Zudem wurde das bestehende Aktienrückkaufprogramm um 50 Millionen Aktien aufgestockt. Die Aktie von Norfolk Southernschloss heute in New York bei 56,52 Dollar. Nachbörslich verliert der Titel 1,5 Prozent.


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