Before the Bell: DAX nimmt Kurs auf 6.200 Punkte, US-Futures legen deutlich zu

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[ad#Google Adsense L-links]Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich auch zum Wochenschluss von seiner freundlichen Seite. Mit Spannung wartet man auf die Ergebnisse des Banken-Stresstests, ist sich zugleich aber sicher, dass es keine großen negativen Überraschungen geben wird. Stattdessen feiert man schon fast das Ende der Krise. Interessant an dieser Stelle ist der Handelsblatt-Artikel Die Deutschland AG stellt wieder ein. Die Kurse steigen auf breiter Front. Jetzt müssen nur noch die Ergebnisse der DAX-Konzerne, aber auch aus den Reihen dahinter der guten Laune nachhaltige Unterstützung verleihen. Einen Vorgeschmack lieferte gestern Abend adidas und heute der ifo-Geschäftsklimaindex.

ifo-Index: Deutsche Wirtschaft ist wieder in Partylaune

Erstaunlich positive Daten kamen heute vom ifo-Geschäftsklimaindex (Pressemitteilung). Der entsprechende Index ist demnach im Juli deutlich gestiegen. Der Zuwachs auf 106,2 Punkte, nach 101,8 Punkten im Juni 2010 und 87,4 Punkten im Juli 2009, wurde als der größte Sprung nach oben seit der Wiedervereinigung Deutschlands bezeichnet. Laut ifo-Institut berichten die Unternehmen von einer erheblich besseren Geschäftslage als im vergangenen Monat.

adidas kann positiv überraschen

Gestern Abend kamen überraschend positive Zahlen aus Herzogenaurach. De Sportartikelriese adidas konnte Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal unerwartet deutlich steigern, der Fussball-WM sei Dank. Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um 11 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro. Der auf Anteilseigner entfallende Gewinn verbesserte sich wiederum von 9 Mio. Euro auf nun 126 Mio. Euro. Das verwässerte Ergebnis je Aktie wiederum stieg von 6 Eurocent auf nun 60 Eurocent. Alles in allem verdient man offenbar mit den drei Streifen wieder richtig gutes Geld. An der Börse werden die Zahlen euphorisch aufgenommen. Die adidas-Aktie gewinnt 3,1 Prozent auf 42,95 Euro und nähert sich so ihrem bisherigen Jahreshoch bei 45,77 Euro.

Amazon verfehlt Gewinnerwartungen

Die Berichtssaison hat bislang nur für wenig große Enttäuschungen gesorgt, aber Amazon gestern war definitiv so eine. Der größte Online-Händler der Welt verfehlte die Gewinnerwartungen klar und fiel anschließend ins Bodenlose. Doch eigentlich waren die Zahlen nicht so schlecht. Der Nettogewinn konnte von 142 Mio. Dollar bzw. 32 Cents je Aktie auf nun 207 Mio. Dollar bzw. 45 Cents je Aktie gesteigert werden und auch beim Umsatz fiel der Sprung um 41 Prozent auf nun 6,57 Mrd. Dollar stattlich aus. Dennoch verfehlte Amazon die EPS-Erwartungen um stolze 9 Cents. In Zeiten volatiler Märkte eine Katastrophe für Anleger. Zeitweise fiel der Kurs nachbörslich um fast 17 Prozent auf 100 Dollar – nachdem der Schlusskurs bei rund 120 Dollar gelegen hatte. Für die Zukunft ist man allerdings durchaus optimisitsch. Amazon erwartet im dritten Quartal ein operatives Ergebnis von 210 bis 310 Mio. Dollar und einen Umsatz von 6,9 bis 7,6 Mrd. Dollar. In Frankfurt verliert die Amazon-Aktie derzeit rund 11 Prozent auf 81,80 Euro.

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US-Futures legen deutlich zu

Zum Wochenschluss kehrt an der Wall Street etwas Ruhe ein. Zwar stehen auch heute vor Börsenbeginn einige Unternehmensbilanzen zur Veröffentlichung an, aber primär ist heute „Verdauen“ angesagt. Auch bei den Konjunkturdaten herrscht Ruhe vor. Die Anleger können sich heute also ganz auf die Analyse der bisherigen Berichtssaison konzentrieren und die fiel ja nicht so schlecht aus. Die US-Futures tendieren derzeit fester. Der S&P 500 legt 0,4 Prozent zu. Der NASDAQ wiederum notiert 0,5 Prozent fester. In Frankfurt gewinnt der DAX 0,6 Prozent auf 6.177 Punkte.


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