Heard in New York: Wall Street dreht nach schwachem Start ins Plus, Apple legt erneut starke Zahlen vor

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Die Wall Street präsentierte sich am Dienstag kämpferisch. Nach deutlichen Verlusten zu Handelsbeginn machten die US-Indizes im weiteren Verlauf Boden gut und drehten sogar in den grünen Bereich. Der Dow Jones, der zunächst mit über 140 Punkten im Minus gelegen hatte, drehte nahezu punktgenau an der runden 10.000er-Marke nach oben und schloss letztlich mit einem Aufschlag von 0,74 Prozent bei 10.230 Punkten. Der breit gefasste S&P 500 und der Nasdaq 100 legten sogar jeweils mehr als 1 Prozent zu.

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Für Aufwind sorgten Spekulationen um US-Notenbankchef Bernanke, der morgen vor dem Kongress spricht. Die Anleger hoffen auf positive Kommentare, die die Sorgen um ein erneutes Abgleiten in die Rezession zerstreuen könnten. Es waren zwar nicht mehr als Spekulationen, der Markt nahm sie dennoch auf und ging auf Erholungskurs.

Baubeginne steigen

Die Konjunkturdaten waren heute eigentlich ein „Non-Event“, dennoch sollen sie Erwähnung finden. Denn so schlecht waren sie gar nicht. Zwar gingen die US-Baubeginne im Juni stärker als erwartet um 5 Prozent zurück und sanken damit auf das tiefste Niveau seit Oktober. Dafür legten die Baugenehmigungen um 2,1 Prozent zu. Insbesondere bei Mehrfamilienhäusern war eine steigende Nachfrage zu beobachten.

Goldman Sachs dreht ins Plus

Der amerikanische Markt war heute quasi ein Spiegelbild der Goldman-Sachs-Aktie. Diese startete nach der Vorlage schwacher Quartalszahlen zunächst mit deutlichen Abschlägen von nahezu 3 Prozent, drehte im Handelsverlauf aber in die Gewinnzone und schloss mit einem Zugewinn von mehr als 2 Prozent. Die Anleger hakten die Zahlen offenbar schnell ab und richteten den Blick nach vorn – und ihre Hoffnungen auf den Technologiekonzern Apple, der nachbörslich seine Zahlen vorlegte.

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Apple übertrifft einmal mehr die Prognosen

Und die waren – wie gewohnt, muss man schon fast sagen – mehr als überzeugend. Die Erwartungen der Analysten wurden einmal mehr klar übertroffen. Apple bleibt eine Geldmaschine. Im dritten Geschäftsquartal erhöhte sich der Umsatz um 61 Prozent auf den neuen Rekordwert von 15,7 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich sogar um 78 Prozent auf 3,25 Mrd. Dollar bzw. 3,51 Dollar je Aktie. Analysten hatten ein Ergebnis von 3,11 Dollar und Erlöse von 14,75 Mrd. Dollar prognostiziert.

Auch die Verkaufszahlen können sich wieder einmal sehen lassen. Die Zahl der verkauften Mac-Rechner stieg um 33 Prozent auf den neuen Rekordwert von 3,47 Millionen. Vom iPhone gingen 8,4 Millionen Stück und damit 61 Prozent mehr als im Vorjahr über die Ladentheke. Und das iPad, das im abgelaufenen Quartal neu auf den Markt kam, wurde immerhin 3,27 Millionen Mal verkauft. Nur beim iPod ging die Zahl der verkaufen Geräte um 8 Prozent auf 9,41 Millionen zurück.

Wieder einmal ein rundum gelungenes Zahlenwerk von dem Kultkonzern. Die Apple-Aktie gewann im nachbörslichen Handel fast 3 Prozent.


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