Before the Bell: Nervosität treibt DAX unter 6.000er Marke, US-Futures deutlich schwächer

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Die deutschen Aktienmärkte warten heute gespannt auf die Quartalszahlen aus dem US-Bankensektor. Der DAX musste in der Folge der Nervosität unter die 6.000 Punkte nachgeben. Mit Spannung wartet man derweil hierzuland auf die Ergebnisse des Banken-Stresstests. Gestern waren bereits Berichte laut geworden, nachdem die Hypo Real Estate den Test wohl nicht bestehen wird.

Whirlpool mit starken Zahlen

Der weltgrößte Haushaltsgerätehersteller konnte für das abgelaufene Quartal überzeugende Zahlen vorlegen. Der Umsatz stieg auf 4,53 Mrd. Dollar und der Gewinn erhöhte sich auf 205 Mio. Dollar bzw. 2,64 Dollar je Aktie. Somit wurden die Erwartungen klar geschlagen. Als besonders erfreulich wurde zudem die angehobene Prognose für das Gesamtjahr aufgenommen. Die Aktie dürfte mit diesen Meldungen im Gepäck ihre jüngsten Hochs erneut testen. Gestern schloss die Whirlpool-Aktie bei 91,36 Dollar.

Texas Instruments kann nicht überzeugen

Der Chipkonzern Texas Instruments konnte trotz Umsatz- und Ergebnissprung nicht so ganz überzeugen. Mit einem Umsatz von 3,5 Mrd. Dollar und einem Gewinn von 769 Mio. Dollar bzw. 62 Cents je Aktie fiel das zweite Quartal lediglich im Rahmen der Erwartungen aus. Wenigstens die Prognose wurde positiv aufgenommmen. Dennoch verlor die Aktie gestern nachbörlich deutlich an Wert. Zuvor hatte die Texas Instruments-Aktie bei 25,55 Dollar geschlossen.

US-Futures deutlich schwächer

Die Wall Street steht heute ganz im Zeichen der Berichtssaison. Bereits vor Börsenbeginn folgen zahlreiche Unternehmen und nach Börsenschluss werden die Zahlen der Technologiewerte Apple, Juniper Networks, Seagate und Yahoo! mit Spannung erwartet. Bei den Konjunkturdaten steht heute lediglich die Wohnbaugenehmigungen (Juni) und die Wohnbaubeginne (Juni) auf der Agenda. Die US-Futures tendieren derzeit deutlich schwächer. Der S&P 500 gibt 0,8 Prozent nach. Der NASDAQ wiederum notiert 0,7 Prozent schwächer. In Frankfurt verliert der DAX 0,9 Prozent hinzu auf 5.954 Punkte.