Schoeller-Bleckmann: Nordamerika-Geschäft boomt, nicht nur dank Donald Trump

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Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann

Nachdem der Ölpreis jahrelang kaum vom Fleck gekommen ist, setzte zuletzt eine starke Erholung ein. Ein Profiteur dieser Entwicklung ist der österreichische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) (WKN: 907391 / ISIN: AT0000946652).

Nachdem die im österreichischen ATX (WKN: 969191 / ISIN: AT0000999982) gelistete SBO-Aktie bis in den Sommer hinein mit Verlusten zu kämpfen hatte, steht dank des steilen Kursanstiegs der vergangenen Monate auf Jahressicht 2017 nun sogar ein leichtes Kursplus zu Buche. Dabei beobachtete das SBO-Management in den ersten drei Quartalen 2017 ein deutlich verbessertes Marktumfeld in der Oilfield Service-Industrie, vor allem in Nordamerika. Dieser Trend scheint anzuhalten, so dass auch die Aktie weiteres Kurspotenzial mitbringen sollte.

In den ersten neun Monaten des Jahres lagen die Umsatzerlöse bei 227,6 Mio. Euro, nach 133,1 Mio. Euro im Krisenjahr 2016. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte von -7,2 Mio. Euro in 2016 auf nun 48,5 Mio. Euro. Besonders erfreulich: Der Auftragseingang hat sich auf 241,5 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Für 2017 und 2018 bleibt SBO vor allem in Bezug auf das Nordamerika-Geschäft optimistisch. Allerdings macht man sich auch für eine allmähliche Erholung im Rest der Welt bereit.

SBO-Chart: boerse-frankfurt.de

So ist es nicht verwunderlich, dass nun auch die Analysten bei der Deutschen Bank die jüngste Zahlenbekanntgabe genutzt haben, um das Kursziel für die SBO-Aktie von 82,00 auf 90,00 Euro nach oben zu schrauben. Darüber hinaus bleibt es beim „Buy“-Rating. Hauptgrund für die optimistischeren Töne ist in diesem Fall erneut das Nordamerika-Geschäft, das vom Fracking-Boom und auch von Donald Trump profitiert. Schließlich will der US-Präsident möglichst viele Regulierungen zurückdrehen, um die Öl- und Gasförderung im Land anzukurbeln.

FAZIT. Ähnlich wie der Ölpreis, scheint auch die SBO-Aktie die Trendwende vollzogen zu haben. Eine weitere Erholung der Ölnotierungen dürfte auch dem österreichischen Ölfeldausrüster zugutekommen. Zumal das Unternehmen, ähnlich wie die gesamte Industrie gezwungen war, die Phase mit niedrigen Preisen zu nutzen, um die Kosten nach unten zu fahren.

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Bildquelle: Pressefoto Schoeller-Bleckmann


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