Österreichische Post: Warten auf die Initialzündung

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Bildquelle: © W. Streitfelder für Österreichische Post AG

Die steile Kursrallye der Aktie der Österreichischen Post (WKN: A0JML5 / ISIN: AT0000APOST4) ging im Frühjahr dieses Jahres vorerst zu Ende. Seitdem kommt das im österreichischen Leitindex ATX gelistete Papier nicht vom Fleck. Die starke Fokussierung auf das Wachstumsfeld E-Commerce soll für neuen Schwung sorgen.

Quelle: de.4.traders.com

Zu diesem Zweck hat die Österreichische Post die Anteile am steirischen IT-Dienstleister ACL aufgestockt. Weitere 40 Prozent der Firmenanteile kamen hinzu. Diese Nachricht hatten Anleger positiv aufgenommen. Die jüngsten Quartalszahlen konnten dagegen nicht gerade für Begeisterung sorgen. Zwischen Januar und September 2017 kletterten die Umsatzerlöse um 2,1 Prozent. Auf Gesamtjahressicht sollen die Erlöse wiederum „leicht“ zulegen. Das EBIT wird wiederum nur auf dem Niveau des Vorjahres gesehen, während für 2018 bei Umsatz und der EBIT-Entwicklung lediglich von Stabilität gesprochen wurde.

Einige Investoren hätten sich womöglich optimistischere Töne gewünscht. So konnte nicht nur bei Anlegern zuletzt wenig Begeisterung in Bezug auf die Aktie der Österreichischen Post aufkommen, sondern auch bei den Analysten. Die Marktexperten bei der Deutschen Bank schraubten zwar das Kursziel für das Papier von 33,00 auf 34,00 Euro, das „Hold“-Rating wurde jedoch bestätigt. Damit wird die Aktie der Österreichischen Post auf ihrem aktuellen Niveau in etwa als fair bewertet angesehen.

Österreichische-Post-Chart: boerse-frankfurt.de

FAZIT. Zuletzt konnte die Aktie der Österreichischen Post nur wenig überzeugen. Auf Gesamtjahressicht steht jedoch immer noch ein ordentliches Kursplus von knapp 20 Prozent zu Buche. Und nun steht die Weihnachtszeit an. Das heißt, es werden viele Geschenke online gekauft, die Paketdienstleister wie die Österreichische Post zu den Kunden bringen dürfen. Dies dürfte die Geschäfte ankurbeln.

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Bildquelle: © W. Streitfelder für Österreichische Post AG


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