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Marc Faber warnt vor Staatsanleihen, rät zu Gold, Aktien, Immobilien und Cash
12. Juli 2010 von Marc Schmidt | kein Kommentar
Der allseits bekannte Crash-Guru Marc Faber hat sich am vergangenen Freitag in “The Financial Sense Newshour” mal wieder zur weiteren Entwicklung der Märkte geäußert. In einer vergnüglichen halben Stunde spricht Faber mit Jim Puplava über (US-)Staatsanleihen, Aktien und De- und Inflation.
Faber ist sich bezüglich einer Deflation weiterhin nicht sicher. Allerdings sieht er für den Bullenmarkt Gold weiterhin gute Chancen, wenngleich dieser Aufwärtstrend auch von Korrekturen betroffen sein dürfte. Beim Thema Staatsanleihen ist Faber nicht überzeugt, dass sie nach den 2008er Hochs erneut eine Rallye zeigen werden. Mit Blick auf die Anhänger eines Deflationsszenarios erklärt Faber, dass er aufgrund der Staatsdefizite keine Rallye der Staatsanleihen erwarte, stattdessen würden die Staatsdefizite “ballistic” und die Qualität der öffentlichen Schulden sinken. Für den Aktienmarkt geht er weiter davon aus, dass die Höchstände des Jahres 2010 bereits im April erreicht worden sind. In seiner unnachahmlichen Art und Weise bezichtigte er die US-Notenbank Fed der Blasenerzeugung (“Bubble Blower”) und nannte die Arbeit von US-Präsident Obama ein vollständiges Disaster.
Alles in allem erwartet Faber ein Outperformen der Aktien gegenüber Staatsanleihen. Als Anlageformen rät er weiterhin zu etwas Gold, Aktien, Immobilien und Cash. Aber keineswegs Staatsanleihen.
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Info zum Beitrag
geschrieben am Montag, den 12. Juli 2010 um 12:02 Uhr
Kategorien: Marktgeschehen, Rohstoffe
Tags: Deflation, Fed, Gold, Immobilien, Inflation, Marc Faber, Staatsanleihen, US-Staatsanleihen







