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Es bleibt dabei: Der deutsche Aktienmarkt hat nach der Rally von über 1.600 Punkten ein Ventil gesucht und im steigenden Euro gefunden. Die Gemeinschaftswährung macht sich in Richtung Höchststände aus diesem Jahr auf und damit all denjenigen einen Strich durch die Rechnung, die nach dem Sprung über 13.500 Punkte einen nahtlosen Übergang des DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) in die Jahresendrally erwartet hatten.

Schon den zweiten Tag in Folge sehen wir relativ dramatische Eindeckungen von Leerverkäufen im Euro zum US-Dollar. Der Währungsmarkt macht keine Gefangenen und man sieht, dass der stärkere Euro entsprechende Schneisen im DAX hinterlässt. Bei 1,1880 US-Dollar liegt die letzte Verteidigungslinie der Bären im Euro/US-Dollar.

Die Wirtschaftsdaten aus den USA heute um 14:30 Uhr könnten nun den Ausschlag geben, ob der DAX in eine größere Korrektur startet oder an der 13.000-Punkte-Marke einen Boden ausbilden kann.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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