Bildquelle: Pressefoto Vonovia SE / Foto: Simon Bierwald

Die Vonovia-Aktie (WKN: A1ML7J / ISIN: DE000A1ML7J1) stieg zuletzt von Jahreshoch zu Jahreshoch. Längst ist auch das alte Jahreshoch 2016 (das ein gewisser charttechnischer Widerstand) von rund 36,80 Euro überwunden und damit ist charttechnisch gesehen kein Widerstand mehr vorhanden.

Die Luft ist frei, gewissermaßen. Die jüngsten Zahlen zu den ersten neun Monaten 2017 fielen auch recht gut aus, so stieg das FFO 1 („funds from operations“) um rund 20,8% auf 690,5 Mio. Euro. Auch soll kräftig in die Bestandsimmobilien investiert werden, insbesondere im Hinblick auf die Verbesserung der Energieeffizienz. Die Prognose für 2017 wurde bestätigt, und das Management teilte mit, dass für 2017 eine Dividende von 1,32 Euro geplant sei. Das wären dann rund 3,3% Dividendenrendite.

Vonovia-Chart: boerse-frankfurt.de

Kurs aktuell in etwa auf Nettoinventarwert

Soweit so gut. Mir ist ein interessanter Punkt aufgefallen, auf den ich Sie hinweisen möchte. Und zwar weist Vonovia per 30.9.2017 einen EPRA NAV von 39,57 Euro aus. Diese Kennzahl entspricht gewissermaßen dem Nettoinventarwert/Vermögen ohne Schulden. Oder Klartext: Was sind die ganzen Wohnungen von denen eigentlich wert? Diese 39,57 Euro pro Aktie geben das in etwa an. Und interessanterweise steht der Aktienkurs inzwischen knapp bei dieser Marke. Ich habe eine einfache Daumenregel: Wenn die Vonovia Aktie unter dem EPRA NAV notiert, finde ich sie tendenziell kaufenswert. Wenn Sie hingegen drüber notiert, dann eher nicht.

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig.
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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

 

Bildquelle: Michael Vaupel / Pressefoto Vonovia SE / Foto: Simon Bierwald


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