Bildquelle: dieboersenblogger.de

Wer am Freitag auf eine schnelle Gegenbewegung nach den deutlichen Abschlägen vom Vortag gesetzt hatte, der sah sich getäuscht – zwar startete der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) oberhalb von 13.200 und kletterte bis auf das Intraday-Top bei 13.217, drehte anschließend jedoch nach unten ab und fiel im Tief bis auf 13.112 Zähler. Damit ist die Kurslücke zwischen 13.186 und 13.133 nun auch zur regulären Handelszeit geschlossen, allerdings steht dadurch auch ein Wochenminus von 2,6% zu Buche.

Setzt sich die Kursschwäche in der neuen Woche fort, könnte jetzt auch die wichtige Haltezone bei 13.100/13.095 auf den Prüfstand gestellt werden. Darunter rückt sofort die Schlüsselstelle bei 13.000 Punkten in den Fokus; fällt der Index unter dieses Niveau (auf den Schlusskurs achten!), würde die Herbst-Rallye aus charttechnischer Sicht weitere Blessuren davontragen. Etwas tiefer (12.952) findet sich im Bereich des Juni-Hochs jedoch noch eine Volumenspitze, an der erneut Chancen auf eine Stabilisierung bestehen dürften.

Übernehmen die Bullen heute wieder das Ruder, sollte die Erholung zunächst zurück zur Volumenspitze knapp oberhalb von 13.200 führen. Im Anschluss stellen sich dem DAX bei 13.341 und 13.400 weitere Hürden in den Weg, die vor einem Test des Allzeithochs bei 13.526 beiseite geräumt werden müssten. Schützenhilfe kommt vielleicht von den Notenbanken, deren Chefs am Dienstag in Frankfurt im Rahmen der 20. „Euro Finance Week“ zusammentreffen.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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