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Der Nikkei in Tokio ist stabil und die Wirtschaftsdaten, die heute Morgen veröffentlicht wurden, sehen gut aus. Das sind eigentlich gute Vorgaben für den Deutschen Aktienindex DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008). Wäre da nicht der Euro, der gerade Anstalten macht, nach oben auszubrechen.

Eine Rally im Euro ist das letzte, was der DAX nach der Schwäche der vergangenen Tage gebrauchen kann. Das Podium der vier großen Zentralbanker der Welt heute in Frankfurt könnte eine Trendbewegung im Euro starten, die den Anlegern am Frankfurter Parkett nicht zwangsläufig schmecken muss. Heute kommt die Gefahr für den DAX klar von der Währungsseite.

An der Wall Street dürfte man auch heute wieder genauestens auf die Entwicklungen rund um die Steuerreform in Washington achten. Da es hier keine wirklichen Fortschritte gibt, bleibt der Handel zwar ruhig, aber auch ohne neue Impulse.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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