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Nachdem es am heutigen Donnerstag lange Zeit so ausgesehen hatte, als sollte sich der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) erneut kaum von der Stelle bewegen, folgte am Nachmittag der Kurseinbruch.

Das war heute los. Für die deutlichen Kursverluste konnten viele Gründe angeführt werden. In der Nacht waren einige ungewöhnlich deutliche Kursbewegungen an den Börsen Japans zu beobachten. Keine allzu guten Vorgaben also, mit denen DAX-Anleger den Handelstag beginnen mussten. Darüber hinaus legte der Euro gegenüber dem US-Dollar zu. Zuletzt war sehr gut zu beobachten, dass deutsche Investoren derzeit eine schwächere europäische Gemeinschaftswährung bevorzugen. Schließlich wurde auch an der Wall Street zu Beginn des Donnerstaghandels ein großer Ausverkauf beobachtet, was zur weiteren Verunsicherung von Anlegern am deutschen Aktienmarkt beitrug. So rutschte der DAX zwischendurch um mehr als 1 Prozent ins Minus.

Das waren die Tops & Flops. Trotz des negativen Gesamtmarktumfelds konnte sich die Commerzbank-Aktie (WKN: CBK100 / ISIN: DE000CBK1001) gut aus der Affäre ziehen. Sie legte zeitweise um fast 4 Prozent an Wert zu. Das Papier gehörte damit zu den wenigen Lichtblicken im DAX. Anleger honorierten den Umstand, dass das Institut nach einem Halbjahresverlust und hohen Kosten für Stellenstreichungen nach neuen Monaten im Geschäftsjahr 2017 in die Gewinnzone zurückkehren konnte und auch für das Gesamtjahr einen kleinen Gewinn in Aussicht stellt.

Richtig verprügelt wurde dagegen die ProSiebenSat.1-Aktie (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770). Sie stürzte zeitweise um mehr als 10 Prozent ab. Der Medienkonzern senkte die Prognosen für Umsatz und das Ergebnis. Damit sorgte ProSiebenSat.1 erneut für Verunsicherung, nachdem sich das Unternehmen bereits vor einiger Zeit pessimistischer im Hinblick auf das deutsche TV-Werbegeschäft gezeigt hatte.

Das steht morgen an. Genauso wie in den Tagen zuvor bleibt die Nachrichtenlage auf der Konjunkturseite auch am Freitag eher dünn. In den USA wird beispielsweise das neueste Verbrauchervertrauen der Uni Michigan veröffentlicht. Das war es dann aber auch schon. Unternehmensseitig wird es hierzulande etwas interessanter. Schließlich berichtet der Versicherungskonzern Allianz (WKN: 840400 / ISIN: DE0008404005) über seinen Geschäftserfolg im dritten Quartal 2017.

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