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Der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) hat sich heute kaum vom Fleck bewegt. Nach einer 500-Punkte-Rally in der vergangenen Woche ist ein Verschnaufen aber durchaus gesund. Schützenhilfe könnte der DAX in den kommenden Tagen von einem fallenden Euro bekommen. Die EZB wird weiterhin Staatsanleihen in hohem Volumen kaufen, was die Gemeinschaftswährung weiter schwächen dürfte. Nun geht es beim DAX fortan um den Bruch der Widerstände an der runden 13.500er-Marke.

Auf der anderen Seite sehen wir gerade an der Wall Street eine gewisse Überhitzung der Aufwärtsbewegung. Sollte die US-Regierung in die bereits brummende Wirtschaft hinein eine historische Steuersenkung durchführen, könnten wir es im nächsten Jahr mit Inflationsproblemen zu tun bekommen. Dann wird auch die jetzt noch gelobte neue Spitze der US-Notenbank gezwungen sein, die Zinsen schneller anzuheben. Auch wenn zur Erlangung von Wettbewerbsvorteilen für den Standort USA wohl kaum ein Abwürgen der Rally in Frage kommen dürfte, könnte das Klima an den Börsen im Jahr 2018 mit anziehender Inflation etwas rauer werden.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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