Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die Werbung für Kfz-Versicherungen nimmt derzeit erkennbar zu, da der übliche Wechseltermin, der 30. November, nicht mehr weit entfernt ist. Vor allem Vergleichsportale werben dabei um die Gunst der Autofahrer. Allerdings ist Achtsamkeit geboten, da die Vergleichsportale nicht immer unabhängig sind oder alle Anbieter in der Vergleichsübersicht beinhalten, warnt die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI).

„Vergleichsportale im Internet sind zwar auf Grund der darin enthaltenen Vielzahl von Angeboten mittlerweile eine große Hilfe bei der Suche nach einer günstigen Kfz-Versicherung. Allerdings beinhalten sie oftmals nicht die Tarife aller Kfz-Versicherungen und der Vergleich zeigt nicht unbedingt das preiswerteste Angebot an“, weist Siegfried Karle, Präsident der GVI, hin.

Die Erfassung der preisrelevanten Daten ist nicht nur zeitaufwendig, sondern es wird auch nach dem gewünschten Versicherungsschutz gefragt, den die Verbraucher schlecht einschätzen können. Gemachte Fehler werden erst im Versicherungsfall erkennbar und können viel Geld kosten. So können vertragliche Pflichtverletzungen erhebliche Auswirkungen haben und bis zum finanziellen Ruin führen. „Beim Wechsel zu einem neuen Anbieter über Vergleichsportale sollten generell die Leistungen verglichen werden. So haben viele ältere Tarife der Kfz-Versicherungen vorteilhaftere Bedingungen. So ist zum Beispiel der Rabattretter, der oftmals im Schadensfall vor einer teureren Rückstufung schützt, bei älteren Tarifen beitragsfrei eingeschlossen“, so der Fachmann weiter.

Wer interessante Vergleichsportale für Kfz-Versicherungen im Internet sucht, findet unter www.geldundverbraucher.de, Rubrik „Gratis“, eine Auswahl und Informationen zum Thema „Kfz-Versicherung – Tipps für Kostensenkung und Wechsel“.

Quelle: Geld und Verbraucher e.V. / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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