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Die Börse in Japan bricht nach oben aus und auch die Wall Street steht auf dem Sprung zu neuen Hochs. Das zieht ebenfalls den Deutschen Aktienindex nach dem Feiertag kräftig nach oben. Vor allem nützen dem DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) aber der schwache Euro und die Erwartung, dass dieser nach dem Einbruch in der vergangenen Woche gegenüber dem Dollar noch weiter fallen könnte.

Die am Markt veranschlagte Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung der US-Notenbank heute Abend liegt bei nur 1,5 Prozent. Es wäre schon eine sehr große Überraschung, wenn der eigentlich für Dezember erwartete Zinsschritt schon heute durchgeführt würde.

Bis Ende der Woche können wir außerdem damit rechnen, dass US-Präsident Trump den Nachfolger von Janet Yellen an der Spitze der Federal Reserve ernennen wird. Das impliziert aber auch, dass Yellen erneut den Vorsitz übernehmen könnte. Yellen und Powell stehen für Kontinuität, Taylor für höhere Zinsen.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: CMC Markets / dieboersenblogger.de


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