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Ich möchte hier den Aspekt „Schuldenlast“ bei Barrick Gold (WKN: 870450 / ISIN: CA0679011084) aufgreifen. Denn in den vorigen Jahren wurden die Schulden in Milliardenhöhe immer wieder einmal als Belastungsfaktor genannt. Zu Recht – denn gerade in schlechten Zeiten können sich hohe Schulden als Belastung erweisen, das gilt sowohl für Personen wie für Unternehmen.

Nach dieser Kalender-Weisheit der Blick auf die aktuelle Situation bei Barrick Gold. Da besteht ein mittelfristiges Ziel, die Schuldenlast auf 5 Mrd. Dollar zu senken. Ich finde es recht gut, dass das Management über einzelne Quartale hinausschaut und einen entsprechenden Plan für die Verringerung der Schulden aufgestellt hat. Demnach sollen im laufenden Jahr netto 1,45 Mrd. Dollar Schulden zurückgezahlt werden.

Barrick-Gold-Chart: boerse-frankfurt.de

 

Schulden um rund 1,5 Mrd. Dollar gesenkt

Und laut den 9-Monats-Zahlen ist dieses Ziel bereits erreicht, denn von Jahresbeginn bis zum Ende des dritten Quartals hat Barrick Gold die eigenen Schulden um fast 1,5 Mrd. Dollar zurückgefahren. Ganz gut finde ich, dass von den Schulden lediglich knapp 100 Mio. Dollar vor 2020 fällig werden. Entsprechend verschafft das „Luft“, und entsprechend wurden auch im dritten Quartal später fällige Schulden getilgt. Konkret ging es dabei um Rückzahlungen in Höhe von 731 Mio. Dollar für eine im Mai 2023 fällige Verpflichtung. Ich finde diesen eher konservativeren Kurs – Cash Flow nutzen, um Schulden zurückzuzahlen – durchaus gut.

Michael VaupelEin Beitrag von Michael Vaupel

Michael Vaupel, diplomierter Volkswirt und Historiker (M.A.), Vollblut-Börsianer. Nach dem Studium Volontariat und Leitender Redakteur und Analyst diverser Börsenbriefe (Emerging Markets, Internet, Derivate, Rohstoffe). Er ist gefragter Interview- und Chatpartner (N24, CortalConsors). Ethisch korrektes Investieren ist ihm wichtig. Seine kostenlosen Newsletter können Sie hier abonnieren. Weitere Informationen unter: www.vaupels-boersenwelt.de

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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