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Der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, beweist erneut Geschick beim Austarieren von Zinsen und Währung. Am Donnerstag (26. Oktober 2017) hat er die Reduzierung der Anleihenaufkäufe ab Januar von derzeit 60 auf dann monatlich 30 Milliarden Euro bekanntgegeben. Trotz dieser kleinen „Straffung“ der Geldpolitik für die Eurozone hat der Euro gegenüber dem Dollar nicht zugelegt.

Der Zeitpunkt war/ist günstig. Der Dollar hat gerade wegen der angekündigten drastischen Steuererleichterungen von US-Präsident Donald Trump einen Lauf . Draghi wusste das auszunutzen, denn die EZB ist nicht an einem steigenden Euro gelegen, verschlechtert dieser doch die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie auf den Weltmärkten – und könnte so zu einer Belastung für die Konjunktur werden.

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SchummEin Beitrag von Thomas Schumm von Plusvisionen.de

Thomas Schumm ist Gründer und Herausgeber von Plusvisionen.de. Autor. Journalist. Früher auch: Reporter, Redakteur oder Chefredakteur. Seit 25 Jahren an der Börse. Bestimmt fast alles an der Börse gehandelt, was es so zu handeln gibt, jetzt aber ruhiger in dieser Hinsicht. Seit 20 Jahren publizistisch im Finanzbereich tätig. Begeistert von Wirtschaft und Börse.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquellen: Thomas Schumm / dieboersenblogger.de


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