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Pünktlich wie Weihnachten zelebrieren die Banken am 30. Oktober den Weltspartag. Sinn und Zweck war ursprünglich die Heranführung von Kindern und Jugendliche an den Spargedanken. Jedoch hat sich der Charakter des Weltspartages verschoben. Heutzutage dienen Geschenke wie Plüschtiere, Spiele und Bücher als Köder für Kinder und Jugendliche, ihre gefüllten Spardosen regelmäßig zur Bank zu bringen und das Geld anzulegen. Die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI) warnt vor allzu blindem Vertrauen in die Anlageberatung der Banken und verweist auf ihre Checkliste für Geldanlagen.

In erster Linie zieht der Anreiz der Werbegeschenke am Weltspartag Kinder und Jugendliche in die Bankhäuser. „In der heutigen Zeit ist ein früher Vermögensaufbau im Hinblick auf die Rente oder Altersarmut der Sinn und Zweck des Sparens, aber welcher jugendliche Sparer ist sich der Tragweite dessen bewusst?“ fragt Jürgen Buck, Finanzexperte der GVI. Er warnt davor, den Anlageberatungen der Banken blind zu vertrauen. Mit einer Checkliste für Geldanlagen sollte dies überprüft werden, denn nicht jeder Sparplan oder jede Geldanlage des bankeigenen Angebotes ist beispielsweise für die Rentenvorsorge sinnvoll. Das gilt insbesondere für die derzeitige Kapitalmarktsituation in der Niedrig- bzw. Nullzinsphase.

Den Weltspartag nehmen einige Banken zum Anlass, mit den Eltern der kleinen Sparer über Geldanlagen zu sprechen. Jedoch sollten Anlagewillige sich im Vorfeld über die wichtigsten Beratungskriterien informieren. Die Checkliste für Geldanlagen hilft dabei. Sinnvolle Geldanlagen mit monatlichen Sparraten dürfen durch zu hoch gewählte Monatsbeiträge nicht zu einer finanziellen Überlastung führen, mahnt der Experte der GVI weiter. Sinnvoll Sparen beginnt mit richtiger Aufklärung der Banken über das Risiko und der Rendite der Anlageform.

Eine Checkliste für Geldanlagen zum Weltspartag mit den wichtigsten Tipps für ein Beratungsgespräch zum Thema Sparen finden Bankkunden unter www.geldundverbraucher.de.

Quelle: Geld und Verbraucher e.V. / Bildquelle: dieboersenblogger.de


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