Bildquelle: dieboersenblogger.de

Die Frage, ob sich die Bullen eine Rampe bauen, lässt sich nach dem gestrigen Handelstag zunächst mit Nein beantworten, denn der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) sackte – trotz ifo-Geschäftsklimaindex auf neuem Rekordhoch – um 0,5% auf einen Endstand bei 12.953 und damit deutlich unterhalb der wichtigen 13.000er-Schwelle ab. Allerdings, und das ist ein charttechnisch interessantes Detail am Rande, landete der Index somit fast punktgenau auf dem ersten Halt in Form des alten Juni-Tops. Das heißt:

Wenn es sich beim gestrigen Rücksetzer lediglich um das vielfach beschriebene Pullback handelt, sollte der DAX heute direkt wieder nach oben abdrehen und mit neuem Schwung den nächsten Angriff auf die 13.000er-Hürde starten. Gelingt hier endlich der nachhaltige Ausbruch (auf den Schlusskurs achten), stellt sich zunächst das Allzeithoch bei 13.095 Zählern in den Weg, bevor weiteres Kurspotenzial bis zur unteren Trendkanalbegrenzung bei aktuell 13.340 Punkten freigesetzt würde. Aber:

Setzt sich die Kursschwäche heute fort, müsste mit einem neuerlichen Rücksetzer Richtung 12.900er-Marke gerechnet werden. Fallen die Blue Chips per Schlusskurs unter das Vorwochentief bei 12.912 Punkten, könnte sich die Abwärtsbewegung anschließend bis zur Haltezone bei 12.829/12.800 oder bis zur Volumenspitze bei 12.730 ausweiten. Der heutige EZB-Zinsentscheid (ab 13.45 Uhr) dürfte daher ganz besonders aufmerksam von den Anlegern verfolgt werden.

Quelle: Deutsche Bank AG / X-markets

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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