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Die Europäische Zentralbank kann morgen eine scharfe Korrektur im Euro gegenüber dem US-Dollar einleiten. Bei 1,1670 EUR/USD liegt eine starke Unterstützung, deren Bruch eine scharfe Korrektur um vier Cent einleiten könnte. Das kann im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) ein Trendfortsetzungssignal auslösen, der dann den Stein bei über 13.000 Punkten ins Rollen bringt.

Wir sehen weltweit eine deutliche Belebung des Wachstums, allerdings bei zugleich relativ tief bleibender Inflation. Wegen der moderaten Preissteigerungsraten glaubt am Aktienmarkt niemand an geldpolitische Straffungen, die über rein kosmetische Eingriffe hinaus gehen.

Technisch betrachtet ist die Lethargie im DAX seit Donnerstag vergangener Woche als Abklopfen zu verstehen, ob der Ausbruch über die 13.000-Punkte-Marke valide war oder nicht. Jetzt geht es darum, ob die Unterstützung bei 13.000 Punkten hält. Über 13.095 geht die Rally technisch betrachtet weiter.

Jochen StanzlEin Beitrag von Jochen Stanzl

Er ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, Frankfurt. Davor war Jochen Stanzl über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig und hat unter anderem die Portale GodmodeTrader, Jandaya und die Investment- und Analyseplattform Guidants mit aufgebaut und als erfolgreiche Kanäle in der deutschen Trading-Community etabliert. Sein analytischer Fokus liegt auf der Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse von Währungen, Rohstoffen, Anleihen und der weltweiten Aktienmärkte.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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