Bildquelle: dieboersenblogger.de

Wenn die Aktie eines Unternehmens auf Rekordniveau notiert, dann müssen frische Geschäftszahlen schon sehr gut ausfallen, damit der Rekordkursflug weitergehen kann. Genau deshalb war die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) am heutigen Mittwoch mit einem Minus von rund 2 Prozent lange Zeit der schwächste DAX-Wert. Denn die Zahlen waren zwar gut, aber eben nicht überragend. Im Detail: Der Betriebsgewinn (bereinigte Ebit) verbesserte sich im dritten Quartal um mehr als 30 Prozent auf rund 1,5 Milliarden Euro. Damit erreicht der Kranich zwar mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Gesamtjahr den dritten Rekordgewinn in Folge, doch dies hatte der Markt bereits erwartet.

Lufthansa-Chart: boerse-frankfurt.de

Ohnehin hatte vor allem die Pleite von Air Berlin der Aktie schon enorme Flugkraft verliehen. Denn das billige Einsammeln der Air Berlin (WKN: AB1000 / ISIN: GB00B128C026) Reste und vor allem der Wegfall des größten landesinternen Konkurrenten sorgte am Kapitalmarkt für enorm viel Euphorie.

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RaumEin Beitrag von Wolfgang Raum von Plusvisionen.de

Wolfgang Raum ist bereits seit mehr als 25 Jahren im Kapitalmarkt-Journalismus tätig, derzeit als freier Wirtschafts- und Börsenjournalist für einige Börsenbriefe und Banken-Newsletter, aber auch als Blogger. Von 2005 bis Sommer 2014 arbeitete er als Chefredakteur für das ZertifikateJournal. Zuvor verantwortete er mehr als fünf Jahre den renommierten Börsenbrief des Anlegermagazins CAPITAL, die CAPITAL Depesche. Der Derivate-Experte, zugleich Fan von Nebenwerten und Emerging Markets, ist zudem ein gern gesehener Experte bei Fernseh- und Radio-Interviews.

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