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Nachdem Anleger am gestrigen Mittwoch ein neues Allzeithoch im DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) bejubeln durften, folgte am heutigen Donnerstag die Ernüchterung.

Das war heute los. Zeitweise verlor der DAX mehr als 1 Prozent an Wert und rutschte sogar wieder unter die psychologisch wichtige 13.000-Punkte-Marke. Als Hauptbelastungsfaktor wurde am deutschen Aktienmarkt der starke Euro ausgemacht. Dabei ist die heutige Stärke der europäischen Gemeinschaftswährung etwas überraschend, da sich der Streit zwischen Madrid und Barcelona in Bezug auf die Unabhängigkeitsbestrebungen Kataloniens weiter zuspitzt, was für ganz Europa negative Folgen haben könnte. Die gute Nachricht ist jedoch, dass sich der DAX im weiteren Handelsverlauf stabilisieren und einige Verluste wettmachen konnte.

Das waren die Tops & Flops. Von einem großen DAX-Gewinner zu sprechen, wäre an einem Tag wie heute zu viel des Guten. Beispielsweise konnte sich die Aktie Von Fresenius Medical Care (FMC) (WKN: 578580 / ISIN: DE0005785802) leicht in der Gewinnzone halten. Sie erholte sich weiter, nachdem vor einigen Tagen US-Konkurrent DaVita (WKN: 897914 / ISIN: US23918K1088) auch die FMC-Aktie in Mitleidenschaft gezogen hatte.

Lange Zeit war die SAP-Aktie (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) der größte DAX-Verlierer. Europas größter Softwarekonzern hatte gemischte Zahlen für das dritte Quartal 2017 präsentiert. Einmal mehr konnten die Walldorfer ein starkes Wachstum im Cloud-Segment ausweisen. Erfreulich fiel auch die Prognoseanhebung in einigen Bereichen aus. Außerdem konnte das Management für das laufende Schlussquartal anziehende Geschäfte in Aussicht stellen. Als Belastungsfaktor hatten sich dagegen die Wechselkursbelastungen erwiesen. Nachdem die Aktie jedoch zeitweise mehr als 3 Prozent an Wert verloren hatte, konnte sie zwischendurch sogar leicht in die Gewinnzone drehen.

Das steht morgen an. Zum Ende der Handelswoche bleiben marktbewegende Konjunkturdaten Mangelware. Dafür erwarten uns einige sehr interessante Quartalsberichte. Besonders interessant dürften hierzulande die Daimler-Zahlen für das dritte Quartal 2017 sein. Darüber hinaus berichten die Software AG (WKN: A2GS40 / ISIN: DE000A2GS401), Villeroy & Boch (WKN: 765723 / ISIN: DE0007657231), General Electric (WKN: 851144 / ISIN: US3696041033) oder Procter & Gamble (WKN: 852062 / ISIN: US7427181091).

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