Bildquelle: Pressefoto Volkswagen

Der Automobilkonzern VW (WKN: 766403 / ISIN: DE0007664039) schafft mit der Bündelung der hausinternen Zufliefer- und Komponentenwerke eine neue markenübergreifende Sparte „Konzern Komponente“.

In der neuen Sparte werden weltweit 56 Fabriken für Getriebe, Motoren und Fahrwerkelemente mit etwa 80.000 Beschäftigten zusammengefasst. Laut dem Konzern wird die neue Einheit keine eigene Rechtform erhalten und auch ein Verkauf oder Börsengang sei hier nicht geplant. Leiter dieser neuen Sparte soll Thomas Schmall werden, der bisher für das Zuliefergeschäft der Kernmarke Volkswagen-Pkw zuständig war.

„Die Neuausrichtung der Komponenten-Aktivitäten ist eine wesentliche Säule des Zukunftsprogramms“, teilt VW bereits im Vorfeld mit. Ziel soll hierbei sein, das Geschäft effizienter zu gestalten und den Wandel zur Elektromobilität voranzutreiben.

Eine Millionen Elektroautos ab 2025

Im Rahmen der IAA, welche im Zeitraum vom 14. bis 24. September 2017 stattfand, präsentierte Volkswagen konkretere Pläne zur Elektro-Strategie. Ab 2025 sollen jährlich eine Millionen neue Elektroautos von den Fabrikbändern rollen und es soll dann fast 50 reine E-Modelle im Konzern geben. Hierfür will das Unternehmen viel Geld in die Hand nehmen und in den kommenden Jahren nicht nur 20 Milliarden Euro in die E-Mobilität, sondern auch 50 Milliarden Euro in das Batteriegeschäft stecken.

Starke Absatzzahlen, trotz Diesel-Skandal

Mit welchen Autopreisen Kunden rechnen können und wie sich die neue Strategie entwickeln wird, bleibt allerdings abzuwarten. Derzeit hat das Unternehmen immer noch mit den Folgen des Abgas-Skandals zu kämpfen. Doch trotz aller Schwierigkeiten präsentierte Volkswagen für den Monat September einen Auslieferungsrekord. Europas größter Autobauer lieferte mehr Autos an Kunden als jemals zuvor in einem Monat. In Zahlen ausgedrückt waren es weltweit rund 1,01 Millionen Fahrzeuge, was einem Plus von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht…

 

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Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die CASMOS Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Bildquelle: Pressefoto Volkswagen


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