Bildquelle: dieboersenblogger.de

Nicht gut kommen heute die Neuigkeiten an, die MBB (WKN: A0ETBQ / ISIN: DE000A0ETBQ4) präsentierte bzw. seine mit Abstand größte Tochter Aumann AG (WKN: A2DAM0 / ISIN: DE000A2DAM03) Ich beginne mal mit dem zweiten Teil der Meldung, dem unschönen. Denn Aumann muss seine Gewinnprognose für das laufende Jahr kappen.

Nach vorläufigen Zahlen wachsen der Umsatz der Aumann AG in den ersten neun Monaten um 24,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 140,3 Mio. Euro und das EBIT um 26,4% auf 15,1 Mio. Euro, während der Auftragseingang bei 135,3 Mio. Euro liegt. Das besonders zukunftsträchtige E-Mobility Segment erzielt dabei einen Umsatz von 40,3 Mio. Euro, ein EBIT von 4,8 Mio. Euro und einen Auftragseingang von 51,1 Mio. Euro.

MBB-Chart: boerse-frankfurt.de

Als Begründung gibt Aumann das „starke organische Wachstum“ an, was auf den ersten Blick kryptisch klingt. Andererseits baut Aumann massiv aus und stellt viel Personal ein, weil insbesondere der E-Mobility-Bereich über der Kapazitätsgrenze agiert. Hier entstehen höhere Kosten als geplant. Heute. Die Aussichten für die Zukunft bessern sich dem entsprechend, weil Aumann ab nächstem Jahr mit mehr Kapazitäten noch mehr Aufträge abarbeiten kann.

Aber zunächst sind die Zahlen ein Dämpfer, keine Frage. Der Aumann-Aktienkurs, der sich seit dem Börsengang im Frühjahr mehr als verdoppelt hatte, steht denn auch tiefrot im Minus und hat sich wieder merklich von der 100-Euro-Marke entfernt…

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Kissig Ein Beitrag von Michael C. Kissig

Er studierte nach Abschluss seiner Bankausbildung Volks- und Rechtswissenschaften und ist heute als Unternehmensberater und Investor tätig. Neben seinem Value-Investing-Blog „iNTELLiGENT iNVESTiEREN“ verfasst Michael C. Kissig regelmäßig eine Kolumne für das „Aktien Magazin“.

Bildquellen: Michael C. Kissig / dieboersenblogger.de


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