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Na endlich. Auch wenn der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) in den vergangenen Tagen auf neue Rekordstände klettern und selbst die 13.000-Punkte-Marke knacken konnte, spürte man die Euphorie erst so richtig, als das Barometer heute einen Ausbruchsversuch wagte. Nur leider hielt diese nicht ganz bis zum Ende des Handels an. 

Das war heute los. Die Euphorie an der Wall Street scheint derzeit kaum Grenzen zu kennen. Endlich ließen sich auch Anleger am deutschen Aktienmarkt zeitweise davon anstecken. Für den DAX ging es in der Spitze um fast 1 Prozent in die Höhe. Dabei scheiterte das Barometer ganz knapp an der Marke von 13.100 Zählern.

Das waren die Tops & Flops. Besonders gut lief der Tag für die Aktie von ProSiebenSat.1 (WKN: PSM777 / ISIN: DE000PSM7770). Grund dafür war ein positiver Analystenkommentar. Dieser bescherte der Aktie des Medienkonzerns zeitweise Kurszuwächse von mehr als 2 Prozent. Im Fall der Deutsche-Börse-Aktie (WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055) sorgte dagegen ein negativer Analystenkommentar für schlechte Stimmung.

Schlecht lief es heute auch für die Zalando-Aktie (WKN: ZAL111 / ISIN: DE000ZAL1111). Das MDAX-Papier verlor zeitweise fast 5 Prozent an Wert, stabilisierte sich jedoch im Laufe des Tages. Anleger reagierten enttäuscht auf die Vorlage einiger vorläufiger Eckdaten für das dritte Quartal 2017. Während die Umsätze mit einem Plus von 27,5 bis 29,5 Prozent auf 1,064 bis 1,081 Mrd. Euro erneut deutlich ansteigen konnten, wird für das bereinigte EBIT ein Wert zwischen -5 und 5 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Dabei drücken die hohen Wachstumsinvestitionen weiterhin den Gewinn.

Mit einem zwischenzeitlichen Kursminus von etwas mehr als 5 Prozent gehörte auch die Aktie von Borussia Dortmund (WKN: 549309 / ISIN: DE0005493092) zu den größeren Verlierern des Tages. Der einzige börsennotierte Fußballverein Deutschlands musste gestern Abend eine weitere sportliche Schlappe hinnehmen. Nach der Heimniederlage vom Wochenende gegen RB Leipzig in der Liga kam man in der Champions League gegen APOEL Nikosia nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Damit ist die Qualifikation für das diesjährige Achtelfinale in weite Ferne gerückt.

Das steht morgen an. Neben den wöchentlichen US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe erreicht uns aus den USA außerdem der neueste Philly-Fed-Index. Hierzulande werden keine weltbewegenden Konjunkturdaten veröffentlicht. Interessant wird jedoch der Blick auf die neuesten Quartalsergebnisse bei SAP. Zumal Europas größter Softwarekonzern die größte Marktkapitalisierung im DAX vorzuweisen hat. Weitere interessante Quartalsberichte erwarten uns von Nestlé (WKN: A0Q4DC / ISIN: CH0038863350) und PayPal (WKN: A14R7U / ISIN: US70450Y1038).

Gut zu wissen… Den meisten Börsianern ist der Schwarze Montag ein Begriff. Am 19. Oktober 1987 stürzte der Dow Jones an nur einem Tag um 22,6 Prozent ab. Der größte Tagesverlust in der Geschichte. Inzwischen jährt sich dieses Ereignis zum 30. Mal. Anleger dürften jedoch nicht trauern, stattdessen werden sie froh sein, dass der Dow zuletzt ein Rekordhoch nach dem anderen verbuchen und inzwischen sogar die Marke von 23.000 Punkten knacken konnte, so dass auch die Erinnerung an den Schwarzen Montag etwas verblassen dürfte.

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Dieser Beitrag ist eine Ausgabe des börsentäglichen Newsletters „Abend X-press – Das Beste zum Börsenschluss“. Er fasst die wichtigsten Fakten des Tages zusammen, nennt Tops & Flops und gibt einen kurzen Ausblick auf den nächsten Handelstag.
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