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Am heutigen Freitag konnte der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) ein weiteres Mal über 13.000 Punkte klettern und ein neues Allzeithoch verbuchen. Allerdings hielt das Stimmungshoch nicht bis zum Ende des Handels an. Man wird das Gefühl nicht los, dass trotz Nordkorea-Krise oder Katalonien aktuell viel mehr drin sein sollte.

Das war heute los. Zu diesem Schluss kann man kommen, wenn man einmal in Richtung Wall Street blickt. Dabei hatte es nach vielen Handelssitzungen, in denen sich der DAX lediglich in einer engen Spanne bewegte, heute für einen Moment so ausgesehen, als sollte dem wichtigsten deutschen Börsenbarometer endlich der Ausbruch gelingen. Schuld waren unter anderem US-Inflationsdaten für den Monat September. Die Inflation fiel nicht so hoch aus wie erwartet. So etwas spricht tendenziell für eine anhaltend lockere Geldpolitik der Fed, so dass der US-Dollar geschwächt und der Euro gestärkt wurde, was letztlich auf die Stimmung der DAX-Anleger drückte.

Das waren die Tops & Flops. Im DAX konnte heute die Bayer-Aktie (WKN: BAY001 / ISIN: DE000BAY0017) recht ordentlich abschneiden. Anleger feierten den Verkauf von bestimmten Crop-Science-Geschäften an BASF (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111) für 5,9 Mrd. Euro. Diesen nehmen die Leverkusener im Rahmen der geplanten Übernahme von Monsanto vor. Die zu veräußernden Geschäfte erzielten im Jahr 2016 einen Umsatz von insgesamt rund 1,3 Mrd. Euro. Der Bayer-Aktie brachte die Meldung in der Spitze ein Plus von 2 Prozent.

Die Lufthansa-Aktie (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125) zählte zum Wochenausklang zu den schwächeren DAX-Werten. Anleger nahmen offenbar nach den jüngsten Erfolgsmeldungen und deutlichen Kurssteigerungen einige Gewinne mit. In der Spitze verlor der Titel 1,5 Prozent, reduzierte die Abschläge jedoch im Handelsverlauf. Deutlich schlechter lief es für BMW (WKN: 519000 / ISIN: DE0005190003). Nach Bekanntgabe der September-Absatzzahlen gab die Aktie zeitweise mehr als ein Prozent nach und war damit am Ende des Index zu finden.

Ein Grund zum feiern gab es auch: Den erfolgreichen Börsengang von Voltabox (WKN: A2E4LE / ISIN: DE000A2E4LE9). Der Hersteller von Batteriesystemen konnte mit einem ersten Kurs von 30 Euro deutlich über dem Ausgabepreis von 24 Euro an der Börse debütieren und sich auch den Tag über um dieses Niveau notieren.

Das steht am Montag und in der kommenden Woche an. In der nächsten Woche nimmt die US-Berichtssaison für das dritte Quartal 2017 Fahrt auf. Am Montagabend legt der Video-on-Demand-Anbieter Netflix (WKN: 552484 / ISIN: US64110L1061) seine neuesten Zahlen vor. Mit SAP (WKN: 716460 / ISIN: DE0007164600) und Daimler (WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000) werden auch einige DAX-Konzerne ihre Geschäftsergebnisse für das September-Quartal vorstellen. Auf der Konjunkturseite dürften Investoren am Dienstag auf die neuesten ZEW-Konjunkturerwartungen schauen.

Interessant dürfte in der kommenden Woche auch der Blick auf den 19. Parteikongress der Kommunistischen Partei Chinas und neue chinesische BIP-Daten werden. Schließlich ist Chinas Wirtschaft inzwischen die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt und so etwas wie der Wachstumsmotor.

Weitere Daten gibt es hier:


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