Bildquelle: dieboersenblogger.de

Es bleibt dabei: Es geht weder vorwärts noch rückwärts. Zwar unternahm der DAX (WKN: 846900 / ISIN: DE0008469008) am heutigen Vormittag einen zarten Versuch eines Ausbruchs, allerdings verpuffte dieser recht schnell. 

Das war heute los. Die Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien sind nach wie vor ein wichtiger Grund für die Zurückhaltung der Anleger im DAX. Den sofortigen und offenen Bruch mit Spanien wagen die Unabhängigkeitsbefürworter nicht. Die spanische Regierung wartet ihrerseits auf konkrete Schritte der Regionalregierung, was derzeit nicht zur Klärung der Situation beiträgt und an den Finanzmärkten für reichlich Verunsicherung sorgt.

Das waren die Tops & Flops. An der DAX-Spitze waren heute vor allem die beiden Energieversorger E.ON (WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999) und RWE (WKN: 703712 / ISIN: DE0007037129) zu finden. Grund dafür: Die britische Regierung könnte die Umsetzung einer geplanten Deckelung der Energiepreise verschieben. Während die RWE-Papiere zeitweise 3,5 Prozent zulegten, gewannen E.ON-Aktien fast 3 Prozent.

Größter Tagesverlierer war wiederum die BASF-Aktie (WKN: BASF11 / ISIN: DE000BASF111). Dem Chemiekonzern machte der Umstand zu schaffen, dass ein Kunststoffprodukt für Möbel und Matratzen belastet war. Die Aktie verlor in der Spitze jedoch nur rund 1,5 Prozent an Wert.

Im Fokus stand auch die Lufthansa (WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125), nachdem die Kranich-Airline neue Passagierzahlen veröffentlicht hatte. Im Monat September wurden insgesamt 12,68 Millionen Fluggäste befördert. Ein Plus von 17,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Seit Jahresbeginn liegt der Zuwachs bei 17,5 Prozent auf 98,43 Millionen Passagiere. Die Auslastung der Maschinen wurde ebenfalls verbessert. Zwischenzeitlich gewann die Aktie rund 2 Prozent, reduzierte im Handelsverlauf die Gewinne jedoch wieder.

Auch die im MDAX (WKN: 846741 / ISIN: DE0008467416) gelistete Aktie des Verpackungsspezialisten Gerresheimer (WKN: A0LD6E / ISIN: DE000A0LD6E6) konnte zulegen. Das Papier gewann in der Spitze mehr als 7 Prozent an Wert. Das Unternehmen musste zwar im dritten Quartal erneut mit Umsatz- und Gewinnrückgängen fertig werden, allerdings konnte das Management zum Jahresende eine leichte Erholung in Aussicht stellen.

Das steht morgen an. Bis auf die wöchentlichen US-Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und des neuesten Monatsberichts der Internationalen Energieagentur (IEA) bleiben interessante Konjunkturnachrichten am Donnerstag eher Mangelware. Dafür erreichen uns einige interessante Unternehmensnachrichten. Während Anleger hierzulande auf die Zahlen zum zweiten Quartal bei Südzucker schauen dürften, legen einige Wall-Street-Größen wie die Citigroup (WKN: A1H92V / ISIN: US1729674242) und J.P. Morgan Chase (WKN: 850628 / ISIN: US46625H1005) neue Quartalsergebnisse wie.

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